Hamburger Aufstand 1923

Jeder deutsche Schüler kennt mit Sicherheit das Datum des 9. November 1923. Sicher nicht aus dem Grund, daß der 9. November allgemein ein Schicksalstag der Deutschen ist und besondere Beachtung im Geschichtsunterricht bekommen sollte, sondern aus dem Grund, daß an diesem Tag der so genannte Hitler-Ludendorff-Putsch stattfand. Ein anderer Putsch, der schon Wochen vorher stattfand, hat es komischerweise kaum in die staatlichen Geschichtsbücher geschafft. Am 23.10.1923 fand der „Hamburger Aufstand“ statt. Ein Putsch, der von Teilen der Spitze der damaligen KPD geleitet wurde. Einer der Anführer des Aufstands war Ernst Thälmann. Die russische Oktoberrevolution aus dem Jahre 1917 diente als Vorbild für die Aufständler. Ein bewaffneter Umsturz in Deutschland sollte das Ziel sein und gleichzeitig ein Signal für den Rest von Europa sein, um es den anderen Ländern gleichzutun. Das Ziel war die oft beschworene „Kommunistische Weltrevolution“.

Nemmersdorf 21.10.1944

Am 21.10.1944 fiel die Rote Armee in das ostpreußische Dorf Nemmersdorf ein. Nach kurzer Belagerungsphase durch die bolschewistischen Horden konnte die deutsche Wehrmacht das Dorf wieder zurückerobern. Den deutschen Kämpfern bot sich hier ein grauenhaftes Bild, das die Sowjets hinterlassen hatten.

Westfalia Wickede: Rassismus-Keule im Dortmunder Lokalfußball

Fußball ist mitunter ein Sport, bei dem es durchaus rau zugeht – die ein oder andere Beleidigung inklusive, gerade beim Amateurfußball in den unteren Ligen, aber durchaus auch im Profibereich. Am Sonntag (16. Oktober 2016) gastierte Westfalia Herne in der Westfalenliga, der sechsten Spielklasse, bei der Westfalia aus Wickede. Das Spiel endete 2:3 für die Gäste aus Herne, doch im Rückblick wird das Ergebnis zur Nebensache: Wie die „Ruhr Nachrichten“ melden, fühlt sich ein Herner Physiotherapeut  „rassistisch beleidigt“, der Verein kündigt sogar strafrechtliche Schritte an. Einmal mehr drängt sich der Verdacht auf, daß mit der sogenannten Rassismuskeule versucht wird, ein hitziges Spiel, bei dem es im übrigen zwei Platzverweise gab, nachträglich zu dramatisieren, um die eigene Weste reinzuwaschen.