Dortmund: Schußwaffe auf Demo mitgeführt – Strafbefehl gegen linken Journalisten!

Vor gut einem Jahr geriet der Dortmunder Journalist Markus Arndt zunächst in die Schlagzeilen, weil er angeblich von „Rechten“ überfallen worden sein wollte – während die Polizei diese Version einer rechten Attacke auf einen Journalisten eiligst aufgriff und Polizeipräsident Gregor Lange eiligst eine Sonderkommission einsetzte (die im Übrigen ergebnislos ermittelte), wurden bereits unmittelbar nach der Schilderung des angeblichen Überfalls massive Zweifel und Widersprüche geäußert, nicht nur durch die Redaktion es „DortmundEchos“, sondern sogar bei linksextremen Gruppierungen, die sich von Arndt distanzierten. Mittlerweile sind die Akten im Falle des „Opfers“ Markus Arndt – trotz massivem Ermittlungsaufwand, DNA-Spurenvergleich und Funkzellenauswertung – geschlossen, während ein anderes Strafverfahren zu einem Ergebnis gekommen ist: Ausgerechnet Arndt selber soll sich nach Auffassung der Dortmunder Staatsanwaltschaft strafbar gemacht haben, als er sich an jenem Tag, dem 9. März 2015, im Rahmen eines Demonstrationsgeschehens in Dortmund-Derne, welches dem angeblichen Überfall vorausgegangen war, mit einer Schußwaffe bewegte.

„Seni bekliyoruz!“ – So wirbt Dortmunds Polizei um Ausländer!

Nein, es ist kein Scherz: Für kommenden Montag (20. Juni 2016) lädt die Dortmunder Polizei zu einer Informationsveranstaltung ins Präsidium ein, mit der Anwärter der Job als „Prügelknabe der Nation“ schmackhaft gemacht werden soll – soweit, so normal und vergleichbar mit Anwerbeaktionen der imperialistischen Bundeswehr, die ebenfalls versucht, ahnungslose Jugendliche mit der Aussicht auf eine feste Stelle zu ködern. Während die einen Grundrechte patriotischer Deutscher gezielt außer Kraft setzen, um gleichzeitig vor kriminellen Ausländerbanden zu kapitulieren, begehen die anderen Kriegsverbrechen im Mittleren Osten oder leisten Beihilfe zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, etwa in Nordafrika. Doch im Fall der Dortmunder Polizeianwerbeaktion gibt es einen kleinen Unterschied: Das Angebot richtet sich bewußt und gezielt an Personen mit Migrationshintergrund, sogar an Nicht-EU-Ausländer, die in Deutschland zukünftig als Polizisten eingesetzt werden sollen.