Pfleglicher Umgang

Thorsten Thomsen hat gegenüber der Parteizeitung DEUTSCHE STIMME erklärt, seine Partei habe seiner Meinung nach Nachholbedarf, was Debattenkultur und Programmatik angehe. Das berichtet (vorab) die Netzquelle DeutschlandEcho.info. Der dort erwähnte Thorsten Thomsen von der NPD ist der Vorsitzende des NPD-nahen Bildungswerks für Heimat und nationale Identität e.V. Außerdem ist er Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.

Fremdschämen

Fremdschämen ist ein typisches Verhalten für Gutmenschen oder solche, die es sein möchten. Das hat uns jetzt Bundesinnenminister Friedrich von der CSU gezeigt. Er schämt sich dafür, daß bei der aktuellen Europa-Fußballmeisterschaft deutsche Fans „Sieg!“ skandieren, wenn ihre – unsere – Mannschaft siegt.

Karlsruhe gegen Merkel

Angela Merkel, im Volkmund freundlich-spöttisch auch als Äntschie bekannt, hat wieder mal einen Dämpfer vom Bundesverfassungsgericht bekommen. In Sachen ESM -Europäischer Rettungsschirm hat die unter Frau Merkels Leitung stehende Regierung es versäumt, das Bundesparlament frühzeitig und umfassend zu informieren.

Muskelspiele

In letzter Zeit zeigt der Staat sich stark; zumindest vermeintlich. Da wurden Rockergruppen verboten, wobei es im Sinne der Gerechtigkeit die berüchtigten „Hells Angels“ ähnlich oft traf wie die nicht weniger berüchtigten „Bandidos“. Und dann ging man auch gegen fundamental-islamistische Salafisten vor, vor allem wohl wegen deren öffentlichen Koranverteilungen und wegen Morddrohungen gegen Angehörige der anti-islamistischen „Pro-Bewegung“.

Kampf dem Wilhelminismus!

Das fordert Heiner Geißler, in besseren und jüngeren Jahren Generalsekretär der CDU und zuletzt als sogenannte Schlichter bezüglich Stuttgart 20 öffentlich aufgetreten. Die Berliner Siegessäule müsse umgestaltet werden, meint er, oder, wenn nicht machbar, dann eben gesprengt. Sie passe nicht mehr in die heutige Zeit, sie sei „das dümmste Denkmal Deutschlands“ und zudem „wilhelminischer Kitsch“.

Front National im fanzösischen Parlament

Am gestrigen Sonntag waren nicht nur in Griechenland Parlamentswahlen, sondern auch in Frankreich. Genaugenommen war es der zweite Durchgang. Denn nach dem Motto „andere Länder, andere Sitten“ haben nicht nur die Griechen ein Wahlgesetz mit Besonderheiten, sondern auch die Franzosen. Bei den Franzosen ist es das Mehrheitswahlrecht.

Kleine Wahlerpressung

Beispielloses ereignete sich im Vorfeld der gestern in Griechenland gehabten Parlamentswahlen. Nach dem Schock des letzten Durchgangs, der zu keiner regierungsfähigen Mehrheit geführt hat, wurden die Griechen jetzt aus fast allen Ecken und Winkeln Europas ermahnt. Sie mögen gefälligst eine kooperationsbereite Regierung wählen; anderenfalls gäbe es ein Geld aus dem „Rettungsschirm“.