Kein Scherz: Polizei Dortmund verteilt „Alarmglöckchen“ gegen Taschendiebstähle

Die Zahl der Taschendiebstähle bewegt sich in Dortmund seit Jahren auf höchstem Niveau, die Aufklärungsquote ist dagegen denkbar gering und regelmäßig im einstelligen Bereich – bei der Dortmunder Polizei wurde deshalb ein besonders pfiffiger Plan ins Auge gefaßt, der ab sofort verfolgt werden soll: Mittels kleinen Glöckchen, die an Reißverschlüssen oder Taschen befestigt werden, sollen potentiell Bestohlene auf den Diebesvorgang hingewiesen werden, sobald jemand ihre Tasche berührt. Gekrönt wird diese Aktion durch eine Facebook-Verlosung von 10 dieser „Glockenpakete“, weitere sollen im Rahmen von Infoaktionen auf der Straße verteilt werden.

Angebliche Messerattacke: Linke Szene zweifelt – „Großdemo“ vor dem Aus?

In der linken Szene wurden inzwischen Zweifel an dieser Darstellung laut“, schreibt „Ruhr Nachrichten“-Journalist Peter Bandermann in einer Randnotiz in einem Artikel über politischen Extremismus in Dortmund – doch dieser Satz verdient Aufmerksamkeit, behandelt er doch den angeblichen Überfall auf einen 24-Jährigen Antifaschisten, der vor rund zwei Wochen für Aufmerksamkeit sorgte (das „DortmundEcho“ berichtete). Seinerzeit waren Zweifel an der angeblichen Attacke aufgekommen, bei der – selbst auf „Beweisbildern“ – keine Stichverletzung zu erkennen war, außerdem wurde der Vorfall erst nach einer Ruhrgebiets-Rundreise viele Stunden später angezeigt, weshalb sich die Polizei auch sehr zurückhaltend gegenüber der Öffentlichkeit äußerte und selbst unterstrich, daß offenbar Zweifel am Tathergang bestehen. Ohne Neuigkeiten über den Stand der Ermittlungen zu erfahren, mehren sich diese Zweifel selbst in der linken Szene, wenn sogar die „Ruhr Nachrichten“ nicht vermeiden können, diesen Umstand zu erwähnen. Unabhängig davon, ob es den Vorfall am Westpark gegeben hat, wird die angebliche Attacke jedoch durch Teile der linken Szene, insbesondere der Linkspartei und ihrer Vorfeld- bzw. Jugendorganisationen, instrumentalisiert, um einen Schwung in den – ansonsten eher kläglichen – Protesten „gegen Rechts“ zu erzielen, u.a. wurde eine „Großdemonstration“ am 24. September 2016 angekündigt.

Linke Hetze stoppen: Antifaaufmarsch in Dorstfeld entgegentreten! [Samstag, 20. August]

Die Taktik ist so durchsichtig wie perfide: Nach der mysteriösen Attacke, die sich am vergangenen Sonntag auf einen Antifaschisten ereignet haben soll und tatsächlich wie eine „False-Flag-Aktion“ wirkt, instrumentalisieren Linksextremisten den – möglicherweise erfundenen – Vorfall und rufen zu einer Demonstration nach Dortmund-Dorstfeld auf. Vom Hauptbahnhof über die Rheinische Straße wollen die Linksextremisten gegen „rechte Gewalt“ nach Unterdorstfeld ziehen. Grund genug, den vaterlandslosen Gesellen entgegenzutreten und deutlich zu machen, daß Dorstfeld weder Platz für antideutsche Parolen, noch  für linke Hetze gegen Nationalisten hat.