Dortmund: 150 Aktivisten gehen gegen Staatswillkür und Islamismus auf die Straße!

Nach den Vorfällen des vergangenen Wochenendes, als Nationalisten, die gerade dabei waren, Wahlplakate der Partei DIE RECHTE aufzuhängen, einen bewaffneten Überfall einer Türkenbande abwehrten und anschließend von der Polizei festgenommen wurden, obwohl sie lediglich von ihrem Notwehrrecht Gebrauch gemacht hatten (das „DortmundEcho“ berichtete), wurde für Gründonnerstag (13. April 2017) kurzfristig eine Demonstration angemeldet. Ursprünglich sollten mit der Veranstaltung die systematischen Gesetzesbrüche thematisiert werden, mit welchen die Dortmunder Polizei in ihrem wahnhaften „Kampf gegen Rechts“ nationale Deutsche kriminalisiert.

Durch den mutmaßlichen Islamisten-Terroranschlag bot die Demonstration zudem Gelegenheit, zu verdeutlichen, welche Angst die Herrschenden vor Rechten haben, welche ihre politische Kritik in Worte fassen, während zeitgleich der (überwiegend fremdvölkische) Terror auf Deutschlands Straßen Einzug hält und von den etablierten Kreisen dennoch verharmlost wird. Etwa 150 Aktivisten folgten schließlich dem Aufruf und fanden sich ab 19.30 Uhr an den Katharinentreppen des Dortmunder Hauptbahnhofes zur Protestdemonstration ein.

Redner kritisieren Prioritätensetzung der Polizei scharf

Bei der Auftaktkundgebung ergriffen neben dem Dortmunder Vertreter Michael Brück auch der ehemalige Feuerwehrchef Klaus Schäfer sowie der Düsseldorfer Nationalist Sven Skoda das Wort. Alle Redner kritisierten die polizeilichen Maßnahmen, insbesondere die willkürliche Verhaftung von elf Nationalisten, scharf – niemand erwarte zwar von einer Polizei, welche den Herrschenden dient, daß sie Nationalisten mit Samthandschuhen anfaßt, aber es sei doch zu erwarten, zumindest die eigenen Gesetze einzuhalten.

Bekanntermaßen haben Polizei, Stadt und Staatsanwaltschaften in Dortmund jedoch durchaus Schwierigkeiten im Umgang mit der nationalen Opposition, nicht in rechtswidrige Verhaltensweisen zu verfallen, sodaß diverse juristische Auseinandersetzungen zum regelmäßigen Nachhilfe-Paket gehören, welches auf der Straße u.a. auch in Form von Demonstrationen gegeben wird, mit denen dem Staatsapparat seine eigenen Werte wie Meinungs-, Demonstrations- und Versammlungsfreiheit nähergebracht werden.

Nach der Zwischenkundgebung setzte sich der Aufzug ohne nennenswerte Gegenproteste (insgesamt dürfte die Zahl der Gegendemonstranten bei 10 bis 20 gelegen haben) in Bewegung, wobei die Aufzugstrecke mitten durch die Dortmunder Innenstadt und vorbei am U-Turm auf die Rheinische Straße führte. Sowohl auf der Straße als auch in den vorbeifahrenden Straßenbahnen und an den Fenstern der Wegstrecke verfolgten zahlreiche Dortmunder das Geschehen.


Der Demonstrationszug auf der Kampstraße (Hintergrund: U-Turm)


Linksextremisten beklagen bei „Twitter“ das eigene Versagen

Zwischenkundgebung am „Tatort“ der Auseinandersetzung

Auf Höhe der Haltestelle „Ofenstraße“ fand die Zwischenkundgebung der Demonstration statt, bei welcher Matthias Deyda, Kandidat für DIE RECHTE im Wahlkreis Dortmund 3, das Wort ergriff und näher auf die Hintergründe von Fatih S. einging, dem Rädelsführer des Ausländer-Angriffs, bei dem die rechten Wahlplakatierer nicht nur mit Eisenketten und Eisenstangen angegangen wurden, sondern auch mehrmals versucht wurde, sie mit einem PKW anzufahren bzw. zu überfahren.

Jener Fatih S. ist auch bei der Justiz kein Unbekannter, ein von ihm betriebenes Café in der Beuthstraße wird zudem in die Nähe von Betäubungsmitteldelikten gerückt – für die Dortmunder Polizei ist S. jedoch in erster Linie ein willkommener Zeuge zur Kriminalisierung von Nationalisten, ganz gleich wie abwegig seine Aussage sein mag und auch in der Vergangenheit bei juristischen Verfahren bereits gewesen ist. Denn die Wahrheit bleibt im „Kampf gegen Rechts“ häufig auf der Strecke.

Nach dem Redebeitrag wurde der Aufzug Richtung Dorstfeld fortgesetzt, neben Parolen wurden auch Lautsprecherdurchsagen gehalten, um die Bevölkerung über das Anliegen der Anti-Repressionsdemo, die sich gleichzeitig zu einem Protestzug gegen Islamismus entwickelt hat, zu geben. Hinter dem Dorstfelder S-Bahnhof, auf Höhe der zentralen Kreuzung Wittener Straße / Kortental, erreichte der Aufzug schließlich den Ort der Abschlußkundgebung, bei welcher sich der Versammlungsleiter noch einmal bei allen Teilnehmern bedankte, die in der Kürze der Zeit mobilisiert werden konnten und dazu beitrugen, die Schweigespirale ein Stück weit zu durchbrechen.

Während auch die Polizei von einem reibungslosen Einsatz sprach – und im Gegensatz zu überforderten Streifenbeamten, die in der Nacht auf Sonntag (9. April 2017) durch panische Reaktionen mit massiver Gewalt gegen Nationalisten vorgingen, welche den angegriffenen Plakatierern zur Hilfe eilen wollten, über das gesamte Demonstrationsgeschehen hinweg auf Provokationen oder Übergriffe verzichtete, glänzte die linke Szene Dortmunds durch Abwesenheit. In kaum einer anderen Großstadt Deutschlands wäre eine rechte Demonstration durch den Stadtkern wohl ohne jeden wahrnehmbaren Gegenproteste geblieben – solche Freiräume sind das Ergebnis konstanter Arbeit, welche es dem politischen Gegner verunmöglicht, auf jede einzelne Aktion zu reagieren. Und sie tragen dazu bei, eigene Inhalte noch deutlicher in die Öffentlichkeit zu rücken. Denn das ist nötig, um Diffamierungen zu begegnen und die Schweigespirale zu durchbrechen!

Quelle: DortmundEcho

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