Dortmund: Ehrenhaftes Gedenken zum 12. März 1945!

Jedes Jahr wird in Dortmund an die schwerwiegenden Bombenangriffe erinnert, die von alliierten Terrorbombern am 12. März 1945 auf die Westfalenmetropole geflogen wurden – nicht nur weite Teile der Innenstadt wurden zerstört, sondern auch tausende Menschen getötet. Wie massiv die Angriffe gewesen sind, wird auch noch Jahrzehnte später deutlich:

Fast im Wochentakt kommt es in Dortmund zu Sperrungen, wenn Fliegerbomben bei Bauarbeiten aufgefunden werden – nur wenige von denen, die einst den Tod ins Ruhrgebiet brachten. Um an die Toten unseres Volkes zu erinnern, fanden am 12. März 2017, dem 72. Jahrestag der verheerendsten Bombenangriffe, mehrere Gedenkaktionen in Dortmund statt, u.a. fanden sich Aktivisten der Partei DIE RECHTE in den Abendstunden zu einem Gedenken ein.

Würdiges Gedenken an die Bombentoten

Gut 40 Aktivisten fanden sich an einem Ehrenmal in Dortmund zur würdigen Andacht ein. Zunächst führte der ehemalige Feuerwehrchef Klaus Schäfer vor Augen, welche Folgen die Bombenangriffe für Dortmund hatten, u.a. zeigte er detailliert den Verlauf der einzelnen Angriffswellen auf und beschrieb die Auswirkungen in den einzelnen Vierteln unserer Stadt. Anschließend wurde eine Schweigeminute durchgeführt sowie ein Gedenkkranz am Ehrenmal niedergelegt. Mit dem Lied vom treuen Kameraden auf den Lippen, fand das Gedenken an die Dortmunder Bombentoten seinen Ausklang.


An einem Ehrenmal wurde Aufstellung genommen und den Bombentoten gedacht

Unvergessen: Wandbild als Form moderner Erinnerungskultur

Neben der Gedenkveranstaltung wurde auch ein großes Wandbild eingeweiht, welches mit der Aufschrift „12.03.1945: Wir vergessen nicht!“ den Jahrestag in das Gewissen der Dortmunder Bevölkerung ruft. Bezeichnenderweise kam es während der Malarbeiten zu mehreren Gesprächen mit Passanten, denen in der Mehrzahl nicht einmal bewußt war, welch schwerwiegende Angriffe sich im 2. Weltkrieg auf Dortmund ereigneten, geschweige denn, wann der Jahrestag dieser Attacken ist – von Stadtgesellschaft, Medien und Politik wird dieses Kapitel unserer Geschichte totgeschwiegen, einzig die nationale Opposition trägt das Feuer der Erinnerung weiter, um den Toten eine Stimme zu geben und dafür zu sorgen, daß ihr Sterben nicht umsonst gewesen ist!


12. März 1945: Auf ewig unvergessen!

Quelle: DortmundEcho

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