Dortmund-Lütgendortmund: „Heimat schützen“ – Symbolischer Protest an der A40!

Mitten im Feierabendverkehr staunten die Besucher der Autobahnraststätte Beversbach sowie die zahlreichen Autofahrer, die sich kurz hinter der Abfahrt Dortmund-Lütgendortmund über die A40 drängten, nicht schlecht: Von dem Förderturmgerüst, welches ein kleines Wahrzeichen des Rastplatzes ist und einen regionalen Bezug zum Ruhrgebiet herstellen soll, wurde von unbekannten Aktivisten ein Banner mit der Aussage „Heimat schützen“ entrollt.

Dazu wurden Parolen gerufen und – offenbar zur akkustischen Untermalung der Aktion – Pyrotechnik entzündet. Die gesamte Aktion, die nach Angaben von Beobachtern wenige Minuten gedauert haben soll, zog viele interessierte Blicke auf sich, wobei die Wahrnehmung des Transparentes durch die Beleuchtung des Turms weiter erhöht wurde.

Mit vergleichbar geringem Aufwand ist es gelungen, die Bedrohung unserer Heimat, die gerade in der aktuellen Sicherheitsdebatte, die auch im Hinblick auf die anstehenden Silvesterfeierlichkeiten geführt wird, mit einer kreativen Aktion in die Öffentlichkeit zu tragen. Strafrechtlich wohl gänzlich unbedenklich und durchaus mit Nachahmungsfaktor. Wenig begeistert über diesen symbolischen Protest zeigte sich im übrigen die Polizei, die kurz nach der Transparentaktion eingetroffen sein soll und das hinterlassene Banner von dem nachgebauten, 16 Meter hohen Förderturm, der im übrigen für jedermann frei zugänglich ist, entfernte.

Nachfolgend ein kleines Video der Transparentaktion:

Quelle: DortmundEcho

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