Düsseldorf: Störungsfreie Mahnwache vor ungarischem Konsulat als Solidaritätszeichen für Horst Mahler!

Etwa 50 nationale Aktivisten fanden sich am Sonntagnachmittag (28. Mai 2017) im Rahmen eines partei- und organisationsübergreifenden Aktionstages vor dem ungarischen Generalkonsulat in Düsseldorf ein. Ziel der Demonstranten war es, auf die Situation von Horst Mahler hinzuweisen, der sich in ungarischer Abschiebehaft befindet und nach Deutschland ausgeliefert werden soll, wo dem 81-jährigen Mann eine Freiheitsstrafe bis an sein Lebensende droht – er hat nicht etwa eine Vergewaltigung oder einen Mord begangen, sondern vertritt und propagiert ein Geschichtsbild, welches in der Bundesrepublik gesetzlich verboten ist.

Während Schwerverbrecher mit Bagatellstrafen die Gerichte des Landes verlassen, tobt sich das Regime an einem alten Mann aus, der nichts anderes „verbrochen“ hat, als sich in freier Wortwahl zu artikulieren und dafür bereits mehr als ein halbes Jahrzehnt inhaftiert gewesen ist, ehe die Haft aufgrund der katastrophalen Gesundheitssituation Horst Mahlers zunächst ausgesetzt wurde, mittlerweile aber ein erneuter Haftbefehl in Kraft getreten ist.

Parallel zu der Aktion in Düsseldorf, die störungsfrei verlief und bei der auch die linken Gegendemonstranten zahlenmäßig kaum mehr als die rechten Aktivisten gewesen sein dürften, fanden Protestaktionen vor der ungarischen Botschaft in Berlin, Erfurt, Hamburg und München statt. Durch die gebündelten Aktionen konnte nicht nur lokale Öffentlichkeit geschaffen werden, sondern der Forderung nach einer Freilassung Horst Mahlers auch in Richtung der ungarischen Regierung, welche den EU-Haftbefehl aktuell vollstreckt und in deren Gewalt sich Horst Mahler derzeit befindet, Ausdruck verliehen werden!

Quelle: DortmundEcho

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