Ein schillernder Abgang

Der Mann war rund zwanzig Jahre dabei, bevor er richtig eingestiegen ist, um nach weiteren acht Jahren nunmehr auszusteigen. Die Rede ist von Andreas Molau.

Ab etwa seinem 18. Lebensjahr engagierte Molau sich national und mehr oder minder radikal rechts, unter anderem mit dem Versuch, an seinem Studienort Göttingen eine Gruppe des der NPD nahestehenden „Nationaldemokratischen Hochschulbundes“ einzurichten. Das scheiterte aufgrund militanter linker Aktivitäten. Vielleicht etwas vorsichtiger geworden dadurch, verlegte Molau sich vornehmlich auf schriftstellerische Aktivitäten. Bei der „Jungen Freiheit“ wurde er herausgekantet, weil man ihm zu große Nähe zu Holocaustleugnern vorwarf. Eine bereite Öffentlichkeit nahm Andreas Molaus Aktivitäten und seine Nähe zu wem auch immer jedoch nicht wahr. Das zeigte sich allein daran, daß er nach Abschluß seines Studiums Anstellung an einer Waldorf-Schule fand.

Im Jahre 2004 begann die persönliche Aufbruchstimmung des anthroposophischen Lehrers. Er beantragte bei seiner Schule Freistellung, um eine Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter anzunehmen – bei der gerade erst gewählten NPD-Fraktion im sächsischen Landtag. Die zu erwarten gewesende hysterische Folge war, daß die Waldorf-Schule nicht nur ihm kündigte, sondern in Form der Sippenhaft auch den Schulvertrag für seine Kinder kündigte. Es ist schon erstaunlich, wie Musterdemokraten von den gleichen Mitteln Gebrauch machen, wie sie im Dritten Reich üblich waren.

Molau galt eine Weile als „Hoffnungsträger“ der NPD, hauptsächlich wohl, weil er aus dem Rahmen fiel und sich vom durchschnittlichen Funktionsträger der NPD in geradezu vorzeigbarer Form unterschied. Nicht alleine dadurch, daß er Vollakademiker ist – davon gibt es in der NPD mehr, als die Medien ihr Publikum gern glauben machen. Auch sein beruflicher Vorlauf war nicht gerade rechts. In seine Wehrdienstzeit bei der Bundeswehr war er Angehöriger einer Einheit für „psychologische Kriegsführung“ gewesen und verstand sich daher auf den geschickten Einsatz von Argumenten; ein sympathisches Äußeres verband sich bei ihm mit hörbarer Rhetorik, die auch verbissene Gegner nicht als „dumpf“ oder „primitive Ressentiments ansprechend“ abqualifizieren konnten.

Molau verkannte allerdings, daß er auf die verkrusteten Strukturen der NPD nicht wirklich würde Einfluß nehmen können. Zwar war er mit seinen damals 36 Jahren – 2004 – schon sein halbes Leben dabei, beinahe zwei Jahrzehnte, aber er hatte einfach nicht den „Stallgeruch“, den Apparatschiks wohl brauchen.

Auch in Dresden hielt es ihn nicht lange. Möglicherweise lag es am System Apfel, in dem er sich nicht wohlfühlte; jedenfalls wechselte er von einer „Versorgungsanstalt“ der NPD zur nächsten, von der sächsischen Landtagsfraktion zur mecklenburg-vorpommerschen.

Dort war es als Pressesprecher tätig, als er zum Gegenkandidaten gegen den damals amtierenden Parteivorsitzenden Udo Voigt aufgestellt wurde.

Es war eine der zumindest theoretischen Wendemarken der NPD. Allerdings erwies sich wie bei den meisten anderen Gelegenheiten die NPD als für eine Wende zu schwerfällig.

Binnen kürzester Zeit war der Kandidat Molau so demontiert, daß er das Handtuch warf. In einer teilweise höchst unappetitlichen Mobbing- und Hetzkampagne aus den eigenen Reihen warf man ihm vor, daß sein Onkel als Vierteljude im Dritten Reich schulische Nachteile erlitten hatte, und sprach süffisant vom „Achtel-Molau“. Der nach Meinung von Jürgen Rieger „im Dritten Reich nicht einmal Blockwart hätte werden können“. (Wobei hier völlig unbekannt ist, daß Blockwarte der NSDAP „den Großen Ariernachweis“ erbringen mußten. Jurist Rieger scheint die damals einschlägig gewesenen Gesetze nicht richtig gelesen zu haben.)

Genervt von dieser Kampagne, warf Molau das Handtuch und zog seine Kandidatur zurück, woraufhin Udo Pastörs an seine Stelle trat und gegen den Amtsinhaber im Frühjahr 2009 unterlag.

Da hatte Andreas Molau seine Tätigkeit bei der NPD-Fraktion in Schwerin schon gekündigt und statt dessen bei der DVU angeheuert.

Der fliegende Wechsel ebenso wie ein späterer beruflicher Wechsel zeigt, daß Andreas Molau spätestens zu diesem Zeitpunkt wohl nicht allein von politischen Erwägungen getrieben wurde. Es war für ihn immerhin auch eine existentielle Frage. Die Ausübung seines studierten Berufs als Lehrer war ihm verweigert, und von den Erträgen schriftstellerischer Arbeit auskömmlich zu leben, war bestenfalls eine fragwürdige Option, eher noch eine unwahrscheinliche.

Ursprünglich noch Doppelmitglied beider Parteien, trat Andreas Molau im Sommer 2009 anläßlich des Paktbruchs der NPD – absprachewidriger Antritt der NPD zur Landtagswahl in Brandenburg zum Nachteil der DVU – aus der NPD aus.

Seines Bleibens in der DVU war allerdings auch nicht wirklich lange; durch faustsche Mißwirtschaft wurde das Geld immer knapper, und schließlich wurde Molau gekündigt (oder tat es mit Blick auf die Unvermeidlichkeit von selbst; das ist hier nicht bekannt).

Seine nächste Station war die PRO-Bewegung. In einer höchst unappetitlichen Fortsetzung des Mobbing- und Hetzkampagne brachte ihm das von einigen natürlich anonymen Figuren die Bezeichnung als „Wanderratte“ ein. Möglicherweise eine antisemitisch motivierte Anspielung, wenn man mal den Film „Der Ewige Jude“ gesehen hat und erinnert, daß in einer der Eingangssequenzen die Juden mit Ratten verglichen wurden. Und Zoologen wissen, daß die klassische schwarze Hausratte (rattus rattus, auch indische Hausratte genannt) in Mitteleuropa ab dem 17. Jahrhundert von der größeren grauen Norwegischen Wanderratte (rattus norvegicus) vollständig verdrängt war.

Bei der PRO-Bewegung wurde Molau Pressesprecher einer der Stadtratsfraktionen, von denen manche groß genug sind, um aus öffentlichen Mitteln festangestellte Mitarbeiter bezahlen zu können. Ob er allerdings eine sonderliche Neigung zur Kommunalpolitik hatte, ist fragwürdig. Seinen Stadtratssitz in der heimischen Gemeinde Wolfsburg besetzte er nach einer akribischen Auflistung von Linken nur bei weniger als jeder zweiten Sitzung.

Auch in dieser neuen Funktion – in der er seine Tätigkeit weit mehr aus dem Hintergrund als an vorderster politischer Front ausübte – geriet er wieder unter Beschuß; diesmal aus der anderen Richtung. Waren es vorher (beziehungsweise in manchen Foren noch immer) echte Hardliner, die ihren Haß auf primitivste Weise austobten, dienten Männer wie Molau nunmehr gemäßigteren Kreisen als Argument, mit der PRO-Bewegung lieber nichts zu tun haben zu wollen.

Jetzt ist Andreas Molau ausgestiegen, wie er dem Norddeutschen Rundfunk gegenüber bekundet hat.

Ausweislich seines Interwievs seien ihm erste Zweifel anläßlich der berühmten Aschermittwochsrede von Udo Pastörs im Februar 2009 gekommen; diese habe er als mindestens indirekt gewaltbejahend aufgefaßt. Pastörs hatte dabei – im parteiinternen Wahlkamp um den Spitzenposten wohl auch mit Blick auf den radikalen Parteiflügel – von „der Judenrepublik“ sowie von „türkischen Samenkanonen“ gesprochen und wurde für diese Äußerungen wegen Volksverhetzung später zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Nicht ganz unberechtigt sind manche Kritikpunkte, die er dem Linksjournalisten Schölermann vom NDR und dessen Kollegin Angelika Henkel nannte. Skurril fand er es, wenn in Hinterzimmern Jüngelchen, die kaum gerade stehen konnten, T-Shirts mit dem Aufdruck „White Power“ trugen. Den Parteivorstand der NPD nannte er „eine Art Raumschiff im Parallel-Universum“, der sich in der Parteizentrale wie in einer „Katakombe“ hinter Stacheldraht und Metallzaun treffe. Führenden Parteikadern unterstellt er Realitätsverlust. Wer die NPD näher kennt, wird zugeben, daß das keine völlig abwegige Unterstellung ist.

Warum genau Andreas Molau seinen Mitgliedsausweis an PRO NRW zurückgeschickt hat, ist nicht bekannt. Die Netzseite von PRO NRW brachte höchst hastig eine Erklärung, daß schon Anfang Juni – also vor knapp zwei Monaten! – Andreas Molau „auf ausdrücklichen Wunsch des Vorsitzenden Markus Beisicht“ alle Ämter in der Bürgerbewegung niedergelegt und sich aus der nämlichen zurückgezogen habe. Warum dies erst jetzt, nach dem öffentlichen „Outing“ von Molau, von PRO NRW mitgeteilt wurde, wird wohl deren Geheimnis bleiben. Es sieht ein wenig nach einer Schutzbehauptung aus. Auch einigen Funktionären von PRO NRW wird gelegentlicher Realitätsverlust unterstellt, oder aber mindestens eine Neigung, sich die Realität in die gewünschte Form zu biegen. Diskreterweise hat Andreas Molau sich darüber bisher noch nicht öffentlich geäußert und damit seinem letzten Arbeitgeber mehr Loyalität erwiesen als seinem früheren, der NPD.

Indes mag es sein, daß das noch kommt.

Ziel des Ausstieges von Andreas Molau ist nicht allein, sich von Kreisen, mit denen er politisch nicht mehr übereinstimmt (oder vielleicht nie wirklich übereingestimmt hat) zu trennen. Nein, sein Ziel ist auch, durch Bruch mit der Vergangenheit wieder in eine bürgerliche Existenz zurückkehren zu können, und zwar als das, wofür er studiert hat und was er ein paar Jahre an einer Waldorfschule gewesen ist: Als Pädagoge.

Wenn er sich da mal nicht geschnitten hat! Beliebt ist der vorzeigbare Ausstieg; weniger aber der Aussteiger. Das Stigma dürfte er schwerlich loswerden.

Vielleicht in dem Bewußtsein um diese Schwierigkeiten läßt Molau sich vom NDR zitieren wie folgt: „Wo er zuvor verbrannte Erde hinterlassen habe, möchte er sich nicht nur entschuldigen, sagt Molau. Er möchte auch die Chance haben, dort das ein oder andere Pflänzchen wieder zu setzen – etwa durch Aufklärungsarbeit über Rechtsextremismus oder auch in sozialen Projekten -, um jene in Deutschland zu integrieren, die er früher am liebsten des Landes verwiesen hätte.“

Als flankierende Maßnahme hat er Kontakt zum Niedersächsischen Landesamt für Verfassungsschutz aufgenommen. Das hat das Amt NDR Info gegenüber bestätigt. Da ein solcher Schritt breiten Kreisen als Verrat gilt, dürfte das den Ausstieg unumkehrbar machen. So lautet wohl zumindest Molaus Spekulation.

Allerdings darf man trotz aller Fehler, die die verschiedenen VS-Ämter beispielsweise im Zusammenhang mit der NSU-Affäre gemacht haben, diese Leute nicht für blöd halten. Eine Bewertung von Andreas Molaus Aktivitäten der letzten acht Jahre macht zweifelhaft, ob er für seinen Ausstieg wirklich politische Gründe, gewandelte Gesinnung und Ansichten, hat, oder ob es nur darum geht, die nächsten Jahrzehnte bis zur Rente ein bürgerliches Auskommen zu sichern.

Als er 2004 aus der lange Zeit beibehaltenen Deckung hervor ins Rampenlicht getreten ist, hat er sich wahrscheinlich von einer damaligen „Aufbruchsstimmung“ täuschen lassen. Die NPD war mit beinahe 10 Prozent in den sächsischen Landtag gekommen – „ein guter Tag für alle Deutschen, die noch Deutsche sein wollen“, wie es ein wenig sperrig Holger Apfel am Wahlabend in einer ersten Stellungnahme ausdrückte. Dieser gute Tag führte dann dazu, daß das „Raumschiff Parteizentrale“ völlig abhob. In ihrer Phantasie sahen sie die Jahre 1966 bis 1969 sich wiederholen, wo die Partei Landtag um Landtag stürmte. Nach dem Erfolg von September 2004 wollte man im Februar 2005 in Schleswig-Holstein mindestens fünf Prozent haben. (Geworden sind daraus trotz gewaltiger finanzieller und personeller Anstrengung gerade mal knapp zwei.) Und mit einem solchen Sprungbrett wollte man es auch im bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen schaffen; da aber reichte es mißlicherweise im Mai 2005 nicht einmal für ein Prozent. Und schon waren die Blütenträume ausgeträumt. Auch die des Andreas Molau. Nämlich, nicht FÜR, sondern VON Politik dauerhaft und auskömmlich leben zu können.

Jener recht ferne Zweig der molauschen Familie, der jüdisch ist, wird wohl verstehen, wenn man dazu kommentiert: „Mene, mene tekel, u pharsim!“ Gewogen, zerteilt, und für leicht befunden.

28 Antworten auf „Ein schillernder Abgang“

  1. Der Artikelverfasser hat es auf den Punkt gebracht, es ging Molau darum VON der Politik zuleben und nicht FÜR sie zuleben.

    Zu strak geblendet von der euphorie ,die in den Jahren 2004 bis 2006 ausging.
    Er war sicher intelligent, ohne Zweifel, aber jemand den es größtenteils um seinen Lebensunterhalt ging und nicht allein um Deutschland zuretten.

    Persönlich konnte ich den Typ NIE leiden, weil er einfach ein Berufspolitiker war.
    Alle Menschen, die mit Politim Geld verdienen lehne ich ab.

    Jetzt ist er weg, aber keiner wird ihn wirklich vermissen.

  2. Kleine inhaltliche Korrektur:

    Molau saß nicht im Stadtrat von Wolfsburg sondern im Kreisrat von Wolfenbüttel (ist 40 km von Wolfsburg weg). Und im Stadtrat von Wolfenbüttel saß er gewiss nicht, da er auf einem kleinen Dorf namens Denkte wohnt. Ob er in diesem kleinen Gemeinderat saß ist mir unbekannt.

    Anmerkung der Schriftleitung:
    Danke für die Berichtigung

  3. Verwerflich ist nicht der „Ausstieg“ als solcher. Jedem steht es frei, rechte Parteien oder auch die „Szene“ zu verlassen und sich politisch „umzuorientieren“. Zum „Verfassungsschutz“ zu laufen und frühere Kameraden zu denunzieren ist dagegen schon eine Sauerei! Ob Molaus „Ausstieg“ aus wirklicher politischer „Einsicht“ erfolgt oder vor allem wirtschaftlich begründet ist, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Für Molau war beruflich und finanziell bei den Rechten offenbar nichts mehr zu holen. Das ist wohl die Wahrheit!

  4. Molau war für mich immer ein Typ „wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing “ ! In seiner Art immer etwas arogant und sich aus vielen Dingen heraus haltend. In wichtigen Situationen ließ man sich lieber mit Migräne entschuldigen und ließ wartende Kameraden im Regen stehen. Am Futtertrog aber der Erste, teilte er sich doch Parteieinkünfte mit Faust, in Form von Festgehalt auf !
    Für mich weder Patriot, noch in der Vorreiterrolle ! Als nichts mehr zu holen war, verließ er das sinkende Schiff !

    1. Lieber Klon, wie wäre es, wenn du dir eine verifizierbare e-mail-Adresse zulegen würdest?! Wenn du dann noch auf Names-Kloning verzichten würdest, könnte durchaus an dieser Stelle ein mehr oder minder geistreicher Beitrag von dir stehen.

    2. Ich bin mir keiner Beleidigung bewußt. … Das wird man ja noch schreiben dürfen.

      Anmerkung der Schriftleitung:
      Nein,das darfst du hier eben nicht schreiben. Siehs ein oder laß es bleiben, für dich gilt neudeutsch: love it or leave it!

  5. Zum Glück ist der Kelch an uns vorübergezogen. Ein Molau an unserer Spitze wäre das Ende gewesen. Schon immer habe ich gesagt: Wer Molau kennt, für den ist Apfel Gold wert.

    Anmerung der Schriftleitung:
    Da ist uns doch ein kleiner Klon durchs Netz geschlüpft… Aber wir lassen den Beitrag mal stehen. Er ist vom echten NPD-KV UNNA / HAMM sozusagen nachträglich autorisiert worden mit den Worten: Das hätte tatsächlich auch von mir sein können…. – Nur der nächste Versuch, kleiner Klon, war zu frech. Wer Nutzer @ NPD-KV UNNA / HAMM kennt, weiß, daß er keine beleidigenden oder stark abfälligen Äußerungen über andere macht.

    1. (xxx) hat mal wieder gezeigt, daß er (xxx)

      Aber daß du dich plötzlich als Apfelfan zu erkennen gibst….

      Anmerkung der Schriftleitung:
      Auch für dich gilt, dies ist keine Pöbelecke.

    2. Kamerad Voß,

      dass du deinem Klon zustimmst, verwindert mich schon. Aber Apfel ist kein Goldklumpen, der „Herr“ ist höchstens ein mit Goldfarbe bepinselter (xxx)
      Anmerkung der Schriftleitung:
      Auch für dich gilt, hier werden keine Beleidigungen erlaubt.

        1. Die Festellung, daß einem der Holger Apfel besser gefällt, als ein Andreas Molau muß doch nicht gleich bedeuten, daß man Apfel-Fan ist. Man könnte es zwar so verstehen, steht aber nirgends geschrieben. Wäre demnach also bloß eine Mutmaßung, des einzelnen Betrachters.

          Lieber Klon,
          du machst Fortschritte, indem du dich nicht mehr wie der echte Ralle nennst. Aber „Original-Ralle“ als Name für dich ist zu mißverständlich; wir nennen dich daher jetzt „Ralle-in-der-Mauser“. Und es ist ja auch lieb von dir, daß du dich um neutral wirkende oder möglicherweise gar rechts wirkende Beiträge bemühst. Interessanter wäre aber vielleicht eine Erörterung, was dir am Kloning solchen Spaß macht, daß du dir so viel Mühe gibst.

          1. Auch der ist …

            Lieber Klon,
            wenn du dich registrieren möchtest, solltest du eine erreichbare e-mail-Adresse benutzen und nicht nur eine, die der des echten Ralles ähnlich sieht, aber nun mal nicht identisch ist.

  6. @ NPD KV UNNA/HAMM:

    Es war aber nicht zufällig Holger Apfel, welcher mit Pastörs zusammen Andreas Molau auf den Schild des Kandidaten hob?!

    Christian Worch

  7. Wir Stasiopfer ausserhalb Europas wuenschen Euch viel Glueck mit der neuen Partei. Wir freuen uns ueber den Aerger der neostaliistischen Medienlandschaft. Gans besonders ueber die „Berliner-Zeitung“, welche Euch kurz erwaehnte und dann verschwand der Online-Artikel aus deren Webseite bzw. wird versteckt. Wir sind gespannt, was der „Traumboy“ der linken Medien-Landschaft, Gregor G. , zu Eurer Partei oeffentlich aussagen wird, denn was Besseres, wie Gregor G. konnte ARD und ZDF nicht passieren [Bolschewist und (xxx) in einer Person]. Wir hoffen, dass Ihr viele neue Mitglieder bekommt, denn genau genommen wissen wir hier fernab der alten Heimat von unseren Verwandten und Freunden drueben bei Euch, das die Deutschen nach einer neuen rechten Partei regelrecht schmachten, weil das Land/ die Leute angeblich geistig vor die Hunde gehen. Wir jedoch koennen eigentlich nicht klagen ueber die Deutschen, welche zu uns nach Australien, Canada, USA, Neuseeland und auch Thailand kommen, um ein neues Leben zu beginnen. Alle lieben die neuen Einwanderer, sie sind erstklassig ausgebildet, vor Allem Wissenschaftler, Engineure, Biochemiker und so, und mit Arbeitserfahrung,die Kinder sind hoeflich und haben eine fuer heutige Zeit sehr gute Allgemeinbildung. Meine Freunde und ich machen mit den Kindern immer den Ostpreussen-Test. Sie fragen einfach, ob sie irgendwas wissen ueber Ostpreussen und sind sehr erstaunt ueber die deutschen Einwanderer Kinder. Wir hoffen, das es nicht wahr ist, was wir so hoeren ueber Eure Zuwanderer, moeglicherweise uebertreiben unsere Bekannten. Denn in der Tuerkey, Rumaenien und unter den Roma gibt es bestimmt auch ein paar hoeher Ausgebildete. Allerdings was wir auch sehen ist, dass jede Oppositionspartei bei Euch verboten wird, wie DVU und NPD. Und immer sehen wirEure friedlichen Demonstrantenionen die von Antifa mit Steinen beworfen werden und die Luegenbande der neostalinistischen Medien. Dann fragen wir uns, vor allem die weiblichen Stasiopfer (Hohenschoenhausen-Lager) , ob es nicht an der Zeit ist…………

  8. Also ich vermag an Molaus Abgang wenig Schillerndes zu erkennen. Ein (xxx) wechselt auf der ewigen Suche nach einem bequemen Fressplatz das Revier und wird wohl – um sich bei seinen neuen Freunden einzukaufen – noch Kübelweise Dreck gegen aufrechte Nationale schleudern.
    Und was die „Hetzkampagne“betrifft: Es war immer Molau, der zuerst gegen alle anderen hetzte und bei jeder Retour umgehend sein vermeintlich erlittenes Unrecht lauthals beklagte. Die einzige ideologische Hinterlassenschaft des selbsternannten „größten strategischen Denkers aller Zeiten“ war die berühmte „Politikfähigkeit“, die er umgehend jeden absprach, der sich erdreistete, eine andere Meinung zu vertreten.
    Seine offensichtlich charakterliche Uneignung als PV brachte den LV M-V dazu, Pastörs entgegen seiner Absprache mit Apfel zur Kampfkandidatur zu drängen, woraufhin Molau sofort kniff. Eben fehlender Kampfgeist, er mochte sich nicht einmal auf die geschickt lancierten Gerüchte um eine 10 Mio. Spende vom „Schneekönig“ für den Fall seiner Wahl verlassen. Glänzen kann er nur, wenn es in Hinterzimmerintrigen so ausgeklüngelt wurde.
    Ehrlicher Kampfgeist und Standhaftigkeit, dass waren noch nie Molaus Stärken. Gut, dass er weg ist.

  9. @ wagria:

    Es gibt vielfältige Vermutungen darüber, warum der NPD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern sich gegen Molau gestellt hat. „Charaterliche Ungeeignetheit“ habe ich damals nicht gehört. Klingt für mich ein bißchen – ohne daß ich dir das jetzt böswillig unterstellen wollte – , als würde man das JETZT nachschieben, wo es einfach glaubwürdiger klingt als damals. Menschen ändern sich. Aus anständigen Kerlen können Charakterschwächlinge werden. (Umgekehrt ist es auch möglich, passiert aber sehr, sehr viel seltener.) Wenn einer gestern ein anständiger Kerl war und heute bedauerlicherweise zum Charakterschwächling mutiert, dann ist es nicht sehr redlich, zu sagen, daß er es schon immer war.

    Christian Worch

  10. Was soll das Nachkarten in dieser Sache?
    Herr Molau hat sich um orientiert oder ist um orientiert worden, wünschen wir, dass er noch soviel Anstand und Standfestigkeit besitzt nicht das zu verdammen was er früher gelobt hat.
    Die Zeit wird es zeigen.
    Bleiben wir standhaft und unseren Ideen treu.

  11. @Worch
    Es ist kein nachtreten sondern nur wiederholen – ich habe seinerzeit auf GR schon das Gleiche geschrieben. Ebenso wie, dass ich grundsätzlich der Ansicht bin, dass es mehrerer nationaler Parteien bedarf, weil es heute wohl unmöglich ist, eine Mehrheit der Wähler auf eine einzige Partei zu einigen.

    Allerdings: So eine nationale Mehrparteienbewegung kann nur erfolgreich sein, wenn man sich darüber einig ist, dass die Wähler zuerst dem antinationalen Lager abzujagen sind.

    Wie man’s besser nicht macht hat der „große Chefideologe“ Molau ja mit seinem (nicht)geführten EU-Wahlkampf für die DVU gezeigt. Auch dazu habe ich schon vor der Wahl geschrieben, dass es so nur eine große Pleite geben kann.
    Und: wenn „die Rechte“ hier auf Molaus Spuren wandert, wird sich die Geschichte wiederholen. Mit „Lagerinternen“ Gezänk kann sich niemand bei Normalwählern profilieren und selbst Rechtswähler werden mehr abgeschreckt als motiviert.

  12. @ wagria:

    Ich habe nicht von „Nachtreten“ gesprochen, sondern von „Nachschieben eines Arguments“. Das ist ein Unterschied.

    Was den EU-Wahlkampf der DVU betrifft: Da es keinen formellen Wahlkampfleiter gab, muß man wohl davon ausgehen, daß der damalige Parteivorsitzende Matthias Faust den Wahlkampf selbst geleitet hat. Andreas Molau war immerhin nicht einmal Funktionsträger der DVU, sondern nur deren Angestellter. In dieser Eigenschaft hat er wohl auch das merkwürdige „Tanzfilmchen“ als Wahlwerbefilm gemacht. Daß der Film nicht mal ausgetrahl wurde, lag wiederum an Matthias Faust, der es versäumt hat, den Sendeanstalten fristgemäß den Film im erforderlichen Format einzureichen. Ob die Ausstrahlung das DVU-Wahlergebnis von 0,44 Prozent dann auf über glatte 0,5 Prozent gehoben hätte, was für den Umfang der Parteienfinanzierung sehr wichtig gewesen wäre, ist eine andere Frage. In Szene-Kreisen fand man das Filmchen eher lächerlich, aber wie es auf den normalen Wähler gewirkt hätte, vermag ich nicht zu beurteilen. Der Wurm muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

    Ziemlich daneben liegst du mit der Vermutung, DIE RECHTE würde „auf Molaus Spuren“ wandeln. Um es für Leute, die vielleicht lesefaul sind und sich den Artikel „Warum DIE RECHTE?“ nicht angetan haben, noch mal auf eine kurze Formel zu bringen: Wir nehmen Positionen ein, die weniger radikal sind als die der NPD, aber radikaler als die von Republikanern oder PRO-Bewegung. Ist doch nicht schwer zu verstehen, oder? Was hat das bitte mit Andreas Molau zu tun? Andreas Molau hat – seit er seinen Beruf als Lehrer aufgegeben hat – doch letztlich immer nur die Position derer eingenommen, die ihn bezahlt haben. Von einer originären molauschen Position ist zumindest mir sehr wenig bekannt. Ein Auftragnehmer halt, ein Arbeitnehmer. Wo er mal versucht hat, eigene Positionen einzubringen (in der Frage der Akzeptanz gut integrierter Ausländer), soll Holger Apfel angeblich einen Wutanfall bekommen haben. In den wenigen Fällen also, wo er GestaltungsWILLEN zeigte, war’s dann wohl bald aus mit der GestaltungsMÖGLICHKEIT des Andreas Molau.

    Das sind eben die Folgen der Abhängigkeit. Wes‘ Brot ich eß‘ … – Und Andreas Molau will sich jetzt offenbar in eine neue Abhängigkeit begeben. Wir werden sehen, ob er dann Lieder singt, und, wenn ja, was für welche. Wenn ich beim VS arbeiten würde, wüßte ich genau, was ich ihm in den Mund legen würde. Gehen wir einfach mal davon aus, daß der VS Leute hat, die von „psychologischer Kriegsführung“ erheblich mehr verstehen, als Andreas Molau in seiner Bundeswehrzeit gelernt hat.

    Christian Worch

  13. @Worch

    Molau war in der fraglichen Zeit sehr aktiv im DVU-Blog und auf GR. Nur, was er getrieben hat, war kein Wahlkampf für die DVU sondern ein Kleinkrieg gegen Teile der NPD. Genau das meine ich mit „Molaus Spuren folgen“. Es zahlt sich nicht aus – für beide Seiten.
    Es sei denn, jemand will nur den anderen schaden, ohne Rücksicht auf das eigene Ergebnis. Dahinter könnte man dann den VS vermuten. Nur, es kommen eben auch noch andere Gründe wie krankhafter Hass in Frage. Bei Molau z.B. gehe ich vom Letzteren aus. Es ist nun mal so, dass es im nationalen Lager nur so von „schwierigen“ Persönlichkeiten wimmelt, deren Handlungen nicht immer rationell erklärbar sind. Man könnte da hinter jedem den VS vermuten. Nur beweisen ließe sich das kaum. Darum denke ich darüber gar nicht mehr viel nach, denn letztlich ist es unerheblich ob jemand für den VS oder auf Grund einer psychischen Störung Schaden anrichtet. Schaden ist Schaden, egal warum.

    Was die Positionierung der Rechten betrifft: ich habe das schon gelesen mit zwischen NPD und Pro. Aber damit fangen die Probleme schon an. Ich weiß in etwa wo Pro steht, aber wo steht die „politikfähige“ NPD? Dieser schwammige Apfel-Kurs läst sich kaum mit festen Werten verbinden, man möchte alles sein und ist am Ende Nichts. Nach meiner Einschätzung zahlt sich das für die NPD nicht aus.
    Ja, und ein Platz dazwischen in einer Form zu besetzen, die man rechts-unkundigen Normalwählern als Alleinstellungsmerkmal vermitteln kann, das dürfte nicht so einfach sein. Das ist nicht mal der gut bemittelten DVU unter Frey gelungen. Es wird kaum ein Normalwähler pogrammatische Unterschiede zwischen NPD und DVU benennen können. Da wird die Antwort immer sein „beide Nazi“. Das ist eben das, was die „Qualitätsmedien“ verbreiten – und der Rechten wird es genau so ergehen. Pro hat sich mit „Anti Islam“ einigermaßen profiliert und die „politikfähige“ NPD versucht sich (erfolglos) als Trittbrettfahrer. Wodurch profiliert sich die Rechte?

  14. @ wagria:

    Andreas Molau war in der fraglichen Zeit sehr aktiv auf dem „DVU-Blog“, das ist richtig. Dafür wurde er schließlich vornehmlich auch bezahlt. Mir ist nicht erinnerlich, daß er in der fraglichen Zeit auf dem „DVU-Blog“ irgendeinen Kleinkrieg gegen die NPD geführt hätte.

    Wie weit Andreas Molau in der fraglichen Zeit auf „GesamtRechts“ aktiv war, kann ich nicht beurteilen: Gibt es darüber belastbare Tatsachen, oder ist das nur eine Vermutung? Ich weiß, daß man Molau ewig lang unterstellt hat, er sei der „Macher“ zuerst des „PaFoSüd“, dann von „GesamtRechts“ und hinterher von „DeutschlandEcho“ gewesen. Wahrscheinlich ein Fall von Dämonisierung.

    Positionierung: Du überschätzt die Wirkung von konkreten politischen Aussagen auf den Normalverbraucher. Tun übrigens die meisten, die selbst politisch aktiv sind. Dies gilt vor allem für randständige Politik, also für unter äußerem Druck stehende und in sich selbst geschlossene Szenen. Da ist die Neigung zur Nabelschau und zur Überspitzung irgendwelcher Details noch größer. Der Name DIE RECHTE hat den Vorzug, selbsterklärend zu sein. Daß das politisch bewußten oder gar selbst politisch aktiven Menschen (wie du sicherlich einer bist) nicht ausreicht, liegt auf der Hand. Die breite Masse aber möchte gar nicht mit Details totgeschlagen werden, die ihr selbst unwichtig sind.

    Christian Worch

  15. Was ist nun mit DEUTSCHLANDECHO? Hat Molau es zum Ausstieg (und Einstieg beim VS) noch schnell kaputt gemacht oder war es doch ANONYMOUS oder waren es alle beide? Wer hat DE finanziert?
    Gar der VS? Um die „Szene“ von innen aufzuklären? Warum macht DE nicht weiter, wo doch Molau bestimmt nicht der Chef, sondern nur der ORGANISATOR war.? Weitere VS-Leichen im Keller?
    Im übrigen: „DIE RECHTE“ ist zwar ein sehr sinnvoller Name. Das war „DIE REPUBLIKANER“ auch, in seinerzeitiger kluger Anknüpfung an Ronald Reagens Erfolge. Doch ohne den schon im System einflußreich gewordenen Charismatiker Franz Schönhuber wären auch die Kleinstpartei geblieben. Und Herr Schlierer aus dem Orkus der Geschichte nicht rausgekommen.

  16. @ Axel Heinzmann:

    Ich gehe davon aus, daß Andreas Molau mit „DeutschlandEcho“ nichts mehr zu tun hatte, seit dieses so sehr auf NPD-Kurs gegangen ist, daß viele es schon „NPDEcho“ nannten . Und ganz sicher darfst du davon ausgehen, daß er niemals der „Organisator“ von „DE“ war.

    Dieses Redaktionskollektiv von „DE“ befand sich ohnehin in der Krise. Der Kurs, den sie mit einer Förderung des „moderate Flügels“ der NPD fahren wollten, war wenig aussichtsreich; auch ihre „Zwei-Lager-Theorie“ konnte zwangsweise nur Theorie bleiben und niemals in der Weise, in der sie es sich vorgestellt haben, Realität werden.

    Warum sie ihre Seite letztlich eingestellt haben und dazu ihrem früheren Publikum noch nicht mal eine Erklärung gegeben haben, weiß ich nicht. Ich vermute, sie hatten Angst vor einer Lawine von Zivilverfahren wegen Urheberechtsverletzungen. Es mag ja chic aussehen, jeden Artikel zu bebildern. Dabei muß man aber aufpassen. Entweder investiert man eine Menge Zeit und Mühe, nur eigene Bilder zu verwenden oder solche, die urheberechsfrei sind, oder man hat immer wieder mal eine Abmahnung auf dem Schreibtisch. Die „DE“-Macher dachten das durch Anonymität zu vermeiden. Und dann wurde ihnen wohl bewußt, daß es echte Anonymität im Netz nicht gibt.

    Finanzierung? Was kostet eine Netzseite? Kannst du schon für dreißíg oder vierzig Euro im Jahr haben. Webspace, Domainnamen, mehr braucht es nicht. Computer und Netzzugang hat heutzutage doch ohnehin fast jeder.

    Christian Worch

  17. Andreas Molau`s Auftreten erinnert an aalglatte Manager, die von einer Firma zur anderen hüpfen, deren Ruf schädigen und gekränkt niemals die Schuld bei sich sehen.
    Er hätte ein unpolitischer Waldorflehrer bleiben sollen.
    Oder gehörte das auch zu inszenierten Theaterstücken seitens des BRD-******, um das nationale Klima zu vergiften???

  18. 27 Vorkommentare zur Vergangenheit, jemand ist ausgestiegen.
    Kann man sich nicht auf die konzentrieren , die noch an Board sind oder besser noch dazu kommen sollen/wollen?

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