IQB-Bildungstrend 2016 erschienen – Zuwanderung sorgt für Absinken des Bildungsniveaus

Vor kurzem ist der IQB-Bildungstrend 2016 erschienen. Dabei handelt es sich um einen, von der Kultusministerkonferenz beschlossenen, regelmäßig durchgeführten Ländervergleich im Bildungsbereich. Auch der IQB-Bildungstrend 2016 zeigt, daß die zunehmende Überfremdung zu einem Absinken des Bildungsniveaus führt.

Erschreckende Zahlen: In den Ländern teils rund die Hälfte der Viertklässler mit Zuwanderungshintergrund, deutschlandweit jeder dritte Viertklässler mit Zuwanderungshintergrund

Betrachtet man die Schülerinnen und Schüler, deren Zuwanderungsstatus bestimmt werden konnte, liegt der Anteil der Viertklässlerinnen und Viertklässler mit Zuwanderungshintergrund in Deutschland bei insgesamt etwa 34 Prozent und hat sich seit dem Jahr 2011 signifikant um fast 9 Prozentpunkte erhöht. Die höchsten Anteile finden sich mit über 40 Prozent in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg sowie in den westdeutschen Flächenländern Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen, die geringsten Anteile mit etwa 10 Prozent in den ostdeutschen Flächenländern. In fast allen Ländern ist ein statistisch bedeutsamer Anstieg des Anteils von Kindern mit Zuwanderungshintergrund seit 2011 zu verzeichnen, der mit über 10 Prozentpunkten in Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz besonders hoch ist.

Prozentuale Anteile der Viertklässlerinnen und Viertklässler nach Zuwanderungsstatus

Land Anteil mit Zuwanderungshintergrund
Bremen 52,5
Hamburg 48,5
Baden-Württemberg 44,3
Hessen 42,2
Berlin 41,4
Nordrhein-Westfalen 40,4
Rheinland-Pfalz 37,2
Deutschland 33,6
Niedersachsen 32
Bayern 31,4
Saarland 28,1
Schleswig-Holstein 23,9
Brandenburg 10,7
Sachsen 10,4
Mecklenburg-Vorpommern 9,6
Sachsen-Anhalt 9,5
Thüringen 8,4

An jeder vierten Schule sind die Mehrheiten bereits gekippt oder werden bald kippen

In Deutschland hatten in 7,4 % der Schulen mehr als 60 % der Schüler einen Zuwanderungshintergrund, bei weiteren 16,5 % lag der Anteil bei 40-59 %. Im einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind diese Zahlen noch höher. Hier stellten Schüler mit Zuwanderungshintergrund an 9,2 % der Schulen die deutliche Mehrheit mit über 60 % der Schüler, an weiteren 19,4 % der Schulen stellten sie 40-59 %. Damit sind deutsche Kinder in NRW an nahezu jeder dritten Schule in der Minderheit.

Tatsächliche Anteile noch höher: Kinder von Asylbewerbern sind noch nicht eingerechnet

Bei der Interpretation dieser Zahlen ist zu beachten, daß für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler mit einer nichtdeutschen Herkunftssprache keine Pflicht zur Teilnahme am IQB-Bildungstrend bestand, wenn sie weniger als ein Jahr in deutscher Sprache unterrichtet wurden und nicht in der Lage waren, Deutsch zu lesen oder zu sprechen. Somit mußten zugewanderte Schülerinnen und Schüler mit geringen Deutschkenntnissen bereits vordem Frühjahr 2015 eine Schule in Deutschland besuchen, um an der Erhebung zum IQB-Bildungstrend 2016 teilzunehmen. Da der deutliche Anstieg der Neuzuwanderung jedoch erst im Laufe des Jahres 2015 einsetzte (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, 2016), dürfte ein großer Anteil dieser Gruppe nicht von der Stichprobe erfaßt worden sein.

Erreichte Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik bei Ausländern wesentlich schlechter

Schülerinnen und Schüler aus zugewanderten Familien erreichen in allen vier Kompetenzbereichen beziehungsweise Teilbereichen im Durchschnitt signifikant geringere Kompetenzen als Schülerinnen und Schüler ohne Zuwanderungshintergrund.

Zunehmende Überfremdung verschlechtert auch die Leistungen der deutschen Kinder

Für Kinder mit einem im Ausland geborenen Elternteil und für Kinder ohne Zuwanderungshintergrund ist wiederum eine signifikante Abnahme der im Mittel erreichten Kompetenzen in den Bereichen Zuhören, Orthografie und in Mathematik zu verzeichnen.

Bereich Lesen – Deutsche Viertklässler sind Kindern von Zuwanderern fast ein Schuljahr voraus

Der Abstand zwischen Kindern ohne Zuwanderungshintergrund und Kindern mit zwei im Ausland geborenen Elternteilen liegt in Deutschland insgesamt bei 54 Punkten, was dem zu erwartenden Kompetenzzuwachs von etwas weniger als einem Schuljahr entspricht (60 Punkte, Böhme & Bremerich-Vos, 2009; Kapitel 6.1). Der Abstand von Schülerinnen und Schülern mit einem im Ausland geborenen Elternteil im Vergleich zu Kindern ohne Zuwanderungshintergrund ist mit 24 Punkten auf der Kompetenzskala deutlich kleiner, aber ebenfalls signifikant.

Bereich Zuhören – Deutsche Viertklässler sind Kindern von Zuwanderern mehr als ein Schuljahr voraus

Bundesweit erreichen Schülerinnen und Schüler aus zugewanderten Familien im Durchschnitt signifikant niedrigere Kompetenzen als Schülerinnen und Schüler ohne Zuwanderungshintergrund. Die Disparitäten betragen 77 Punkte für Kinder mit zwei im Ausland geborenen Elternteilen, was bei einer Differenz von 60 Punkten zwischen der 3. und 4. Jahrgangsstufe dem zu erwartenden Lernzuwachs von etwas mehr als einem Schuljahr entspricht (Behrens, Böhme & Krelle, 2009; vgl. Kapitel 6.1), und 41 Punkte für Kinder mit einem im Ausland geborenen Elternteil.

Reformen im Bildungssystem krachend gescheitert

Im Bereich des richtigen Schreibens sind die neuesten Reformen krachend gescheitert, darunter besonders das „Lesen durch Schreiben“, wobei Grundschüler frei nach Gehör schrieben und Fehler oft nicht mehr verbessert wurden. „Tabelle 9.2 zeigt, daß bundesweit die Kompetenzen im Bereich Orthografie zwischen den Jahren 2011 und 2016 in allen Gruppen signifikant abgenommen haben.

Fach Mathematik – Deutsche Viertklässler sind Kindern von Zuwanderern mehr als ein halbes Schuljahr voraus

Im Fach Mathematik entsprechen die zuwanderungsbezogenen Disparitäten im Jahr 2016 in etwa denen im Lesen im Fach Deutsch. Bezogen auf die Globalskala mathematischer Kompetenzen beträgt der Abstand zwischen Kindern ohne Zuwanderungshintergrund und Kindern mit zwei im Ausland geborenen Elternteilen in Deutschland insgesamt 48 Punkte und ist damit ähnlich groß wie der entsprechende Unterschied im Lesen im Fach Deutsch von 54 Punkten. Für das Fach Mathematik entsprechen diese Disparitäten einem zu erwartenden Lernzuwachs von mehr als einem halben Schuljahr.

Unterschied zwischen Zuwanderergruppen – Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion kleinste Probleme, Türken und Araber größte Probleme

Unter den verschiedenen Zuwanderergruppen gibt es deutliche Unterschiede. Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion, bei denen es sich oft um Rußlanddeutsche handelt, haben wesentlich kleinere Probleme, als Zuwanderer aus dem türkischen und arabischen Raum.

Außerdem erzielen Kinder, die nur manchmal oder nie zu Hause Deutsch sprechen, in allen Bereichen ein signifikant geringeres Kompetenzniveau als Kinder, die zu Hause immer Deutsch sprechen. Unter Berücksichtigung der familiären Hintergrundmerkmale reduzieren sich die zuwanderungsbezogenen Disparitäten.

Für mehrere Zuwanderergruppen, insbesondere für Kinder, deren Eltern aus der Türkei oder aus arabischen Ländern zugewandert sind, bleiben jedoch in allen Kompetenzbereichen signifikante Disparitäten bestehen.

Analysen auf Bundesebene weisen darauf hin, daß die größten Disparitäten für Kinder der ersten Generation sowie für Kinder, deren Eltern aus der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien oder einem arabischen Land zugewandert sind, bestehen.

Viel gescholtenes Sachsen belegt Spitzenplätze, überfremdete Bundesländer schneiden deutlich schlechter ab

Während man uns durchgehend die Lüge vom „dummen Ossi“ erzählen möchte, der einfach nicht in der Lage ist, die unglaubliche Bereicherung durch die Überfremdung einzusehen, zeigen die Ergebnisse, daß es genau umgekehrt ist. Im am stärksten „bereicherten“ Bremen, mit einem Zuwandereranteil von über 50%, erreichen 35,4 % der Schüler nicht den Mindeststandard in Mathematik, nur 5,8 % erreichen den Optimalstandard. Nahezu umgekehrt sieht es in Sachsen aus. Hier erreichen nur 8,8 % der Schüler nicht den Mindeststandard, jedoch 19,1 % den Optimalstandard.

Gerade auch im Bildungsbereich ist die Masseneinwanderung also ganz deutlich keine Bereicherung, sondern eine enorme Belastung.

Quelle: DIE RECHTE – Kreisverband Rhein-Erft

Bild: Manfred Jahreis | pixelio.de

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