Islamistentreff in Dortmund-Lindenhorst: Entstanden hier die Berliner Terrorpläne?!

Dortmund, immer wieder Dortmund: Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wurde schnell deutlich, daß der mutmaßliche Attentäter Amis Amri eine enge Verbindung ins Ruhrgebiet, speziell nach Dortmund, hatte.

Nachdem zunächst bekannt wurde, daß Amri zeitweilig bei einem Bekannten in der Westfalenmetropole gewohnt haben soll (das „DortmundEcho“ berichtete), folgten in den folgenden Tagen Hausdurchsuchungen in der Dortmunder Islamistenszene. Nach aktuellen Informationen soll Amri in 12 (!) Dortmunder Moscheen verkehrt haben, in mehreren sei er sogar ein Vorbeter gewesen. Doch damit nicht genug: Möglicherweise entstanden die Berliner Terrorpläne in einer Koranschule, die sich in einem sogenannten „Problemhaus“ an der Lindenhorster Straße 81, im gleichnamigen Stadtteil, der zum Bezirk Eving gehört, befindet.

Nachbarn berichten von auffälligen jungen Männern mit Bärten

Tatsächlich war in dem modernisierungsbedürftigen Altbau nie eine offizielle Koranschule oder Moschee registriert, auch Nachbarn ist ein solcher Betrieb offenbar unbekannt. Es seien jedoch häufiger junge Männer mit Bärten im Hausflur gewesen, weiß eine bulgarische Nachbarin zu berichten – es scheint, als wäre eine Privatwohnung in dem Haus angemietet worden, um dort Schulungen durchzuführen.

Gerade im Bereich Lindenhorst / Eving sind radikale Islamisten besonders verankert, es existieren mehrere Moscheen, die z.T. auch unter Beobachtung der Geheimdienste stehen und auch im öffentlichen Raum ist die muslimische Einflußnahme deutlich erkennbar. Eine Ausbildungsstätte islamistischer Terroristen würde jedoch zweifelsfrei einen neuen traurigen Höhepunkt darstellen. Eine Ausbildungsstätte, die es offiziell überhaupt nicht geben dürfte, denn Dortmunds Politikerspitze wird freilich nicht müde, zu betonen, daß es keine organisierte islamistische Szene in Dortmund geben würde.

Quelle: DortmundEcho

Bild: www.stundedesislam.de / pixelio.de

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