KV Rhein-Erft: Nachbetrachtung zur Landtagswahl

Zunächst bedanken wir uns bei 61 Wählern, die uns im Rhein-Erft-Kreis ihr Vertrauen geschenkt haben. Das beste Ergebnis erzielten wir dabei in Bergheim-Glessen, wo 0,28 % der Wähler ihre Stimme für uns abgaben. So wurde unser Einsatz in Bergheim, wo wir im vergangenen Jahr regelmäßig Kundgebung durchführten, zumindest teilweise gewürdigt. Landesweit bekamen wir mehrere tausend Stimmen, wobei der klare Schwerpunkt in Dortmund lag. Grundsätzlich sind wir natürlich nicht übermäßig zufrieden mit dem Wahlausgang, er liegt jedoch innerhalb unserer Erwartungen.

Viele Wähler haben es vorgezogenm die AfD zu wählen, da so zumindest eine gemäßigt „rechte“ Partei über die 5-Prozent-Hürde gekommen und nun im Landtag vertreten ist. Die NRW-AfD unter Marcus Pretzell setzte im Wahlkampf darauf, sich als blau lackierte FDP zu verkaufen, weshalb viele Wähler es vorzogen, dann doch lieber das Original zu wählen. Hier wären sicherlich mehr als 7,4 % drin gewesen, wenn man klarere Worte gefunden hätte. Diese Einsicht wird dem Duo Pretzell-Petry aber wohl nicht mehr kommen, im Gegenteil erklärte Frauke Petry nach der Wahl: „In Nordrhein-Westfalen haben wir viel Zustimmung für einen realpolitischen Kurs erfahren und werden den auch fortsetzen“. Da sich ein Großteil der Landesliste aus „Realpolitikern“ zusammensetzt, die sich lieber heute als morgen der CDU an den Hals schmeißen wollen, ist es fraglich, ob vernünftige Arbeit von dieser Fraktion zu erwarten ist.

Weitere Wähler haben es vorgezogen, die NPD zu wählen, da diese den bekannteren Namen hat und zumindest theoretisch der 1-%-Hürde zur Wahlkampfkostenerstattung näher war. Praktisch erzielte sie jedoch auch nur 0,3 %. Der Großteil der Wähler ist hingegen weiterhin im Polit-Schauspiel der etablierten Einheitsparteien gefangen.

So ist es zwar durchaus positiv, daß die Grünen ihr Ergebnis nahezu halbierten und beinahe aus dem Landtag geflogen wären. Ebenso erfreulich ist es, daß die SPD das schlechteste Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik eingefahren hat und daß die inzwischen zur linksextremen Splitterpartei verkommenen Piraten sich wieder aus dem Landtag verabschieden mußten. Größtenteils profitierten davon aber leider CDU und FDP. Nach etablierter Lesart gab es somit einen deutlichen „Rechtsruck“.

Praktisch gesehen ist dieser „Rechtsruck“ natürlich ein Witz. So war er schließlich die CDU-Bundeskanzlerin Merkel, die alle Gesetze und Vereinbarungen ignorierte, um hunderttausende illegale Zuwanderer unkontrolliert einreisen zu lassen. Und auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise der Bildungspolitik, ist die CDU schon vor Ewigkeiten vor linken Ideologen eingeknickt. Jedem Nationalisten ist bewußt, daß sich all diese Parteien höchstens darin unterscheiden, wie schnell sie unser Volk und unsere Nation abschaffen wollen, das Ziel ist jedoch bei allen gleich.

Für den eher trägen deutschen Wähler stellt das Ergebnis hingegen durchaus einen Erdrutsch dar. Das wird auch klar, wenn man sich die Wählerwanderung anschaut. So war der Anteil der ehemaligen Grünen-Wähler, die direkt zur AfD gewandert sind, erwartungsgemäß gering. Trotz des täglichen Migranten-Straßenterrors ist es nun einmal schwer, sich vom Bahnhofsklatscher und „Ausländische Intensivstraftäter brauchen nur mehr Zuwendung“-Phantasten innerhalb kürzester Zeit zu einem rationalen Menschen zu entwickeln. Daher ist es trotz allem ein Fortschritt, daß viele Grünen-Wähler nun CDU und FDP wählten. Innerhalb der Grünen-Wählerschaft gilt die CDU schließlich tatsächlich immer noch als „konservativ“ oder „rechts“.

Schlußendlich müssen wir es natürlich schaffen, die Deutschen von den Einheitsparteien zu lösen und ihnen wirkliche Alternativen aufzuzeigen, aber bei einem Großteil wird es bis zu diesem Punkt mehrere Schritte benötigen. Unseren Erfolg können wir deshalb nicht an unseren erzielten Wählerstimmen messen, sondern daran, wie viele Personen Schritte in die richtige Richtung machen. Und das werden zunehmend mehr. Natürlich arbeitet die Zeit gegen uns, aber das ist kein Grund zur Resignation, sondern ein Grund unseren Kampf zu verstärken. Die Zustände in diesem Land zeigen jeden Tag deutlicher, daß wir im Recht sind und dieser Einsicht kommt auch das restliche Volk immer näher.

Quelle: DIE RECHTE – Kreisverband Rhein-Erft

Bild: Tim Reckmann | pixelio.de

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