LKW-Sperren bei Lütgendortmunder Kirmes: Symbolpolitik kostet tausende Euros!

Deutschland, ein Herbstmärchen – so ähnlich titelten die gleichgeschalteten Massenmedien im September 2015 über die angebliche Willkommenskultur gegenüber Einwanderern, die zu einem Großteil aus Nordafrika und der arabischen Welt stammten. Rund zwei Jahre später hat sich längst Ernüchterung breitgemacht, denn neben Hunderttausenden ohne jeden Anspruch auf einen Aufenthalt in der Bundesrepublik, kamen auch zahlreiche Terroristen.

Es mögen hunderte, tausende oder vielleicht sogar zehntausende derer sein, die 2015 über unsere Grenzen schritten. Fast wöchentlich kommt es seither in Europa zu Anschlägen, immer wieder führt die Spur der Täter nach Deutschland, zuletzt nach dem Anschlag im finnischen Turku, bei dem zwei Passanten durch einen Islamisten getötet wurden. Spätestens seit dem Berliner Weihnachtsmarktanschlag, dessen Attentäter Anis Amri lange Zeit in Dortmund verkehrte, werden auch bei Veranstaltungen in Dortmund die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, wobei es sich dabei meistens um Symbolpolitik handelt. Ein anschauliches Beispiel bietet die Lütgendortmunder Bartholomäuskirmes , die am Montag (28. August 2017) mit einem Feuerwerk endete und bei deren Eröffnung SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau empfangen wurde, wie es sich gehört (das DortmundEcho berichtete).

Stadtfahrzeuge plus Sicherheitsdienst sorgen für Kostenexplosion

An mehreren Einfahrten auf das Kirmesgelände, zu dem u.a. die Limbecker- und Teiler der Lütgendortmunder Straße, sowie der Heinrich-Sondermann-Platz gehören, sind als Zeichen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen städtische Fahrzeuge auf den Straßen platziert, die das Einfahren eines LKWs verhindern sollen. Abgesehen davon, daß es zumindest an mehreren Stellen durchaus möglich gewesen wäre, diese Sperren mit einem Kleintransporter über den Gehweg zu umfahren, handelt es sich dabei um Symbolpolitik: Gegen einen Anschlag mit einem Sprengsatz sind diese Sperren ebenso uneffektiv wie gegen einen Amoklauf mit einem Messer oder einer Machete. Sie dienen wohl einzig und allein dafür, das Gewissen der Dortmunder Politiker zu beruhigen.

Und das zu einem horrenden Preis: Die Stadtfahrzeuge werden nämlich nicht nur geparkt, sondern während der Öffnungszeiten von Mitarbeitern eines externen Sicherheitsdienstes (Stölting-Security) betreut, der beispielsweise Versorgungsfahrzeuge der Kirmes oder Rettungswagen passieren läßt, um anschließend die Fahrzeugsperre wieder zu errichten. Gezahlt werden müssen deshalb durch den Steuerzahler nicht nur die Kosten für den städtischen Mitarbeiter, der das Fahrzeug positioniert, sondern auch die Kosten für den Sicherheitsdienst und das gleich an mehreren Stellen, wo solche Absperrungen errichtet worden sind.

Rechte Ratsgruppe wird Kosten in Erfahrung bringen

Um herauszufinden, welchen Betrag den Steuerzahler diese Alibipolitik von Sierau und Co. kostet, wird die gemeinsame Gruppe von NPD / DIE RECHTE bei der nächsten Sitzung des Rates im September 2017 eine Anfrage stellen, bei der die Verwaltung aufgefordert wird, den Umfang des Einsatzes sowie sämtliche entstandene Kosten darzulegen. Das Ergebnis dürfte sicherlich interessant werden, gab ein Mitarbeiter der Ratsgruppe auf Nachfrage des “DortmundEchos” an und fügte hinzu, daß die Stadt zu einer detaillierten Beantwortung verpflichtet sei, die notfalls auf juristischem Wege durchgesetzt werden würde.

Quelle: DortmundEcho

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