Mehr neue Asylbewerber in Deutschland, als über die europäischen Grenzen einwandern

Inzwischen belegen auch offizielle Zahlen eine schon lange zu beobachtende Tendenz: „Flüchtlinge“ aus anderen EU-Ländern „flüchten“ bevorzugt weiter ins Sozialparadies Deutschland. Laut Zahlen der „Internationalen Organisation für Migration“ wanderten 44.209 illegale Zuwanderer von Januar bis April 2017 übers Mittelmeer nach Europa ein. Im gleichen Zeitraum registrierte das deutsche „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ jedoch einen Zugang von 60.872 Asylsuchenden nach Deutschland. Deutschland nahm also rund 138 % (!) der ankommenden „Flüchtlinge“ auf! Wieder eine Zahl, die den vollkommenen Irrsinn der deutschen Asylpolitik belegt und die Lüge von den „Flüchtlingen aus Kriegsgebieten“ offensichtlich macht.

Laut § 18 Abs. 2 des deutschen Asylgesetzes ist einem Ausländer, der um nach Asyl nachsucht unter anderem „die Einreise zu verweigern, wenn er aus einem sicheren Drittstaat (§ 26a) einreist“ oder „Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß ein anderer Staat auf Grund von Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft oder eines völkerrechtlichen Vertrages für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist und ein Auf- oder Wiederaufnahmeverfahren eingeleitet wird“. Rein rechtlich hätte somit nahezu jeder der über 60.000 neuen Asylbewerber an der Grenze abgewiesen werden müssen. Faktisch wird aber einfach jeder ins Land gelassen.

Auch im Laufe des Asylverfahrens kann nahezu jeder bleiben, der es einmal über die ungesicherten Grenzen geschafft hat. So stellte die Bundesrepublik Deutschland im ersten Quartal dieses Jahres zwar 16.631 Übernahmeersuchen an andere EU-Mitgliedsstaaten, bei Asylbewerbern deren Verfahren nachweislich laut der Dublin-Verordnungen in diesen Ländern durchgeführt werden müßten, letztlich gingen aber nur 1344 illegale Zuwanderer zurück. Eine Quote von 8,1 Prozent! 2016 wollte man insgesamt 55.690 Asylbewerber in Länder des Schengenraums zurückschicken, in denen sie erstmalig registriert worden waren oder einen Asylantrag gestellt hatten. Doch auch da beließ man es bei 3968 zurückgeschickten illegalen Zuwanderern (7,1 Prozent).

Im Gegenzug sind die anderen EU-Ländern wesentlich konsequenter. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat Deutschland 7728 Übernahmeersuchen aus den Schengenländern erhalten, wovon bis 31. März 2475 Asylbewerber zurückgenommen wurden, also fast ein Drittel. Im vergangenen Jahr zeigte sich die Tendenz noch deutlicher: Von 31.523 Übernahmeersuchen waren 12.091 erfolgreich, was über 38 % entspricht. Deutschland hat also auch hier wieder wesentlich mehr aufgenommen als abgeschoben.

Es wäre schon infam genug, daß deutsche Gesetze und europäische Vereinbarungen von der deutschen Regierung bewußt ignoriert werden, um hunderttausende illegale Zuwanderer ins Land zu schleusen. Aber zusätzlich läßt man eben diese Vereinbarungen auch noch gegen sich benutzen, solange das Ergebnis nur zu einer noch größeren illegalen Einwanderung führt.

Man ignoriert Verträge und Gesetze, wenn sie einen Vorteil für Deutschland hätten, richtet sich aber nach ihnen, wenn sie einen Nachteil für Deutschland bringen. Laut geschworenem Amtseid sollen sie sich „dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden“, in der Wirklichkeit machen diese Volksverräter aber das genaue Gegenteil.

Quelle: DIE RECHTE – Kreisverband Rhein-Erft

Eine Antwort auf „Mehr neue Asylbewerber in Deutschland, als über die europäischen Grenzen einwandern“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.