Tddz: Auflagenbescheid erhalten – Klage eingereicht

Am gestrigen Donnerstag erhielten wir um 16:00 Uhr endlich den Auflagenbescheid für die am Samstag anstehende Demonstration. Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man eine nationale Großdemonstration auch einmal ohne Probleme anmelden kann und diese genehmigt wird.

Stadtrat Dortmund: Von Verbrechern, (k)einer EM-Bewerbung und dem Abschiebestopp

Durchaus politisch interessant war die Tagesordnung zur Sitzung des Dortmunder Stadtrates am Donnerstag (1. Juni 2017) – neben den üblichen Bauleitplanungen standen als besonders beachtete Themen etwa die Bewerbung Dortmunds bei der EM 2024 (das „DortmundEcho“ berichtete bereits im Vorfeld) und eine linke Resolution gegen Abschiebungen nach Afghanistan an, außerdem befanden sich zahlreiche parlamentarische Initiativen der rechten Ratsgruppe auf der Tagesordnung, u.a. auch ein Vorstoß, den mutmaßlichen Wahlbetrug bei der Landtagswahl 2017 aufzuklären.

Gestorben als freier, nicht-vorbestrafter Mann: SS-Unterscharführer Reinhold Hanning ist tot

Der ehemalige SS-Unterscharführer Reinhold Hanning ist am 30. Mai im Alter von 95 Jahren gestorben, wie verschiedene Lokalmedien berichten. 2016 fand gegen Hanning ein mehrmonatiger, weltweit beachteter Prozeß vor dem Landgericht Detmold statt, weil ihm vorgeworfen wurde, als junger Mann in der Zeit von Januar 1943 bis Juni 1944 im Konzentrationslager Auschwitz gearbeitet zu haben. Obwohl ihm – so wie wir das nach unserer eigenen Prozeßbeobachtung beurteilen konnten – gar keine konkreten, individualisierbaren Taten vorgeworfen wurden, wurde Hanning allein aufgrund seiner bloßen Anwesenheit im KL Auschwitz wegen „Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen“ zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seine Verteidiger legten gegen das Urteil Revision ein.

„Let’s go Nordstadt“: Nach Ausraster im Zeit-Interview holt Dortmunder Skandal-OB Sierau zum Gegenschlag aus

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist für seine politischen Skandale ebenso bekannt wie für seine spontanen, mitunter cholerisch wirkenden Ausraster. Dies mußten zwei Redakteure der Zeitung „Die Zeit“ spüren, die den Oberbürgermeister für einen ausführlichen Hintergrundartikel zur Dortmunder Nordstadt, jenem Stadtteil, der nicht selten als „No-Go-Area“ oder „Multikultighetto“ bezeichnet wird, am eigenen Leib erfahren:

Tddz: Anschreiben an diverse Politiker

Am Anfang der letzten Woche haben wir diversen demokratischen Politikern Einladungen geschickt, um sie als Redner auf unsere Veranstaltung am 3. Juni einzuladen. Als gewählte Bürgermeister, Oberbürgermeister, Gemeinderäte usw. stellen diese Herren schließlich Volksvertreter dar. Als Volksvertreter – und damit ist die Vertretung des deutschen Volkes gemeint – sollte ihnen eine deutsche Zukunft eigentlich genau so ein Bedürfnis sein wie uns auch.

Düsseldorf: Störungsfreie Mahnwache vor ungarischem Konsulat als Solidaritätszeichen für Horst Mahler!

Etwa 50 nationale Aktivisten fanden sich am Sonntagnachmittag (28. Mai 2017) im Rahmen eines partei- und organisationsübergreifenden Aktionstages vor dem ungarischen Generalkonsulat in Düsseldorf ein. Ziel der Demonstranten war es, auf die Situation von Horst Mahler hinzuweisen, der sich in ungarischer Abschiebehaft befindet und nach Deutschland ausgeliefert werden soll, wo dem 81-jährigen Mann eine Freiheitsstrafe bis an sein Lebensende droht – er hat nicht etwa eine Vergewaltigung oder einen Mord begangen, sondern vertritt und propagiert ein Geschichtsbild, welches in der Bundesrepublik gesetzlich verboten ist.

Spannende Vortragsveranstaltung mit Peter Richter in Dortmund

Am Freitagabend (26. Mai 2017) referierte der Anwalt Peter Richter, der bundesweite Bekanntheit durch das NPD-Verbotsverfahren erlangte, in dem er die nationale Partei vor dem Verfassungsgericht vertrat, bei einer gemeinsam vom NPD Kreisverband Unna/Hamm und dem Dortmunder Kreisverband der Partei DIE RECHTE organisierten Veranstaltung in der Westfalenmetropole.

Erfolgloser Anquatschversuch durch Innenministerium bei Nationalistin in Dortmund

Einmal mehr hat es in Dortmund einen Anquatschversuch der staatlichen Schnüffler gegeben: Am Mittwoch (25. Mai 2017) klingelten zwei Beamte des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, ein Mann und eine Frau, an der Tür einer Nationalistin. Verwundert, daß diese nicht zuhause war, standen die Agenten jedoch einer anderen Person gegenüber, der sie mitteilten, bitte Visitenkarten und ein persönliches Schreiben an die Nationalistin auszuhändigen, in dem dieser ein Aussteigerprogramm mit dem Titel „Spurwechsel“ empfohlen wird.

Manchester: Macht nicht so, als hätte es euch vorher keiner gesagt!

Und wieder ist es passiert. Es ist schon schlimm, daß man sich an diese Taten gewöhnt hat, als wären sie der Alltag geworden. Wie formulierte es SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz so schön: „Terror gehört zu den Lebensrisiken des 21. Jahrhunderts.“ Und dieses Risiko haben die Etablierten nach Europa gebracht. Wieder gab es einen Terroranschlag auf europäischen Boden. Wieder bekennt sich der menschenverachtende IS dazu, wieder beginnt das alte Spiel der Betroffenheit usw. von vorne.