Danke, Linke!

An diesem Wochenende findet in Erfurt der Bundesparteitag der „Alternative für Deutschland“ statt. Wie ein nicht alternatives, aber angeblich „neues“ Deutschland berichtet (nämlich die gleichnamige Zeitung, bekannt aus alten DDR-SED-Zeiten), gab es dazu auch eine Gegendemonstration von einer halben Hundertschaft Gewerkschaftler und Linker. Die begrüßten die Parteitagsteilnehmer mit einem Pfeifkonzert. Wer allerdings lauter gewesen wäre, wenn die AfDler zurückgepfiffen hätten, ist fraglich. Angeblich waren ca. 1.300 Mitglieder der relativ neuen Partei für die Teilnahme angemeldet; wie viele tatsächlich gekommen waren, wurde nicht berichtet. Ein Vielfaches der etwa 50 Gewerkschafter und Linken dürfte es schon gewesen sein…

Zwei Kopf-an-Kopf-Rennen

In München waren Kommunalwahlen. Und da haben dann die Bewohner der bisher rot regierten Bayerischen Landeshauptstadt mit Interesse geschaut, ob die SPD oder die CSU die Nase vorn hatte. Und zwar sowohl bei den Stadtratswahlen als auch bei der Direktwahl des Oberbürgermeisters. (Der bisherige, Ude, darf wegen Erreichen der Altersgrenze nicht mehr neu kandidieren. Schade, daß es nicht auch für Bundespräsidenten eine Altersgrenze gibt! Spätestens seit Herrn Gauck wäre darüber nachzudenken, so eine einzuführen.)

Heulende Journalisten

Wer ist in Deutschland der Berufsstand mit dem geringsten gesellschaftlichen Ansehen, wenn wir mal von irregulären „Berufen“ wie Kulturbereicherer, Kopftreter, Wohnungseinbrechern, Straßenräubern und dergleichen Leuten absehen? – Die Politiker? – Falsch geraten. Die genießen zwar ein deutlich geringeres Ansehen als beispielsweise Ärzte, Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Polizisten oder die Männer von der Müllabfuhr, aber immer noch ein höheres als Journalisten. Selbst unter denen, die noch täglich die BILD-Zeitung kaufen (meist nur wegen des Sportteils), ist vielfach „Journalist“ ein Schimpfwort, das schon beinahe strafrechtliche Relevanz hat.

Fait accompli

So bezeichnet man unter Diplomaten eine vollendete Tatsache. Also eine Tatsache, die rückgängig zu machen schwer bis nahezu unmöglich ist. Diplomaten finden so was höchst unfein. Denn wenn es erst einmal ein fait accompli gibt, nützt ihre Lieblingsbschäftigung nicht mehr viel. Die ist bei Diplomaten wie bei den allermeisten Politikern: reden, reden, reden, reden, reden….. (Und dann noch einmal reden, reden….)

Störungsmelder rudert zurück

Wir haben den Störungsmelder entstört. – Bitte, wen? Ach so, man muß ihn nicht unbedingt kennen. Er ist ein Ableger von ZEIT ONLINE, was wiederum ein Ableger der Wochenzeitung DIE ZEIT ist. Der Störungsmelder ist sozusagen deren antifaschistische Rubrik. Untertitel: „Wir müssen reden. Über Nazis.“

Unterstützungsunterschriften zur Europawahl!

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Die ersten 1.000 sind geschafft!