Teurer Neger

100 Euro Bußgeld soll eine 78-jährige Frau zahlen, weil sie einen 11-jährigen Jungen Neger genannt habe.

Nun könnte man sich Gedanken darüber machen, ob das vielleicht eine Beleidigung gewesen sei, wenn der Junge eben kein Neger gewesen wäre. Er war es aber nun einmal.

Der zugrundeliegende Vorfall soll sich etwa so abgespielt haben: Die alte Dame war mit dem Fahrrad unterwegs; ein paar Kinder standen auf dem Radweg; sie klingelte, aber man machte ihr den Weg nicht frei, woraufhin sich eine Art von Wortgefecht entwickelte. Der schwarze Junge nannte die später von der BILD-Zeitung als „Pöbel-Oma“ verunglimpfte Frau eine Nutte, was allein aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters wohl schwerlich als eine Art von Berufsbezeichnung durchgehen dürfte. Sie nannte ihn im Gegenzug einen Neger und forderte ihn auf, dahin zurückzugehen, wo er hergekommen sei. Außerdem, behauptete der Junge in einer ersten Aussage vor der Polizei, habe sie ihn geschlagen und vor das Schienbein getreten.

Das Amtsgericht Hamburg-Bambek erließ aufgrund der behaupteten Schläge und Tritte einen Strafbefehl, den die alte Dame natürlich anfocht. Die Verhandlung ergab, daß sie mitnichten jemanden geschlagen oder getreten hätte, was man aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters wohl auch nicht wirklich hätte annehmen können. Dennoch wurde sie zu der oben erwähnten Geldstrafe verurteilt. Die Richterin sah in der Verwendung des Wortes „Neger“ eine Beleidigung; und zwar eine, die schwerer wiege als der Umstand, daß der Junge zuvor sie als „Nutte“ beleidigt habe.

Da verschlägt es einem irgendwo doch fast die Sprache. Vor allem, wenn man die lichtvolle Begründung der Richterin liest, die zu der Angeklagten gesagt haben soll: „Früher war Neger üblich. Aber auch Sie hatten genug Zeit, dieses Wort aus ihrem Sprachgebrauch zu streichen.“

Die Frau und ihr Anwalt erwägen Rechtsmittel.

11 Antworten auf „Teurer Neger“

  1. Warum wäre es strategisch besser, von einem „Afrikaner“ zu sprechen? Damit der Betreffende weiß, wo seine Heimat ist!

    Ansonsten jedoch ist „Afrikaner“ kein klarer Begriff, weil auch hellhäutigere Menschen, wie etwa Berber und Nachkommen von Einwanderern aus Kolonialzeiten in Afrika leben.

  2. Ableitend , jedem Juristen bekannten lat Wortstamm niger, denke ich , das Neger ein entwickeltes Beispielwort ist. In vielen europäischen Sprachen sicher verwendet wird (span. negro).
    Da es selbst von schwarzhäutigen einen gern genutzten Begriff des weißen Negers gibt, der Begriffstechnisch sinnlos ist, denke ich, das hier eine Vortäuschung einer Straftat vorliegt und ggf Strafanzeige zu stellen ist. Im Übrigen überlegt der Verfasser, sein Dach von Neger decken zu lassen !!!
    Dachdeckerfirma, Inh. Thomas Neger !!!!

  3. Zu Neger:
    In der Nachkriegszeit (nach dem 1. Weltkrieg) traten auch Negerbands in Deutschland auf.
    In einem Zigarettenbilder-Album ist ein Bild davon. Da steht auf der Trommel „Nigger Band“.
    Also, auch Nigger ist kein Schimpfwort; es kommt immer darauf an, wie man es verwendet.
    Das Bild kann ich auf Wunsch liefern.

  4. Es ist nicht zu fassen, was hier geschrieben wird! Ein 11 Jähriger nennt eine Frau Nutte, woraufhin diese den Kleinen als Neger bezeichnet. Wem von beiden kann man wohl mehr Reife und Verantwortungsbewussten zutrauen – einem 11 Jährigen oder einer erwachsenen Frau??? Dass Rechte von einem Kind dasselbe erwarten wie von einem Erwachsenen, zeigt ja schon welch Geistesgrößen hier am Werk sind!
    Vermutlich hat dann aber hier auch niemand etwas dagegen als Depp bezeichnet zu werden, denn den Nachnamen gibt’s ja auch und aus historischer Sicht ist es ebenfalls korrekt Nazis als Deppen zu bezeichnen!
    Früher bekamen Elfjährige, die eine alte Dame so beschimpften, prompt was hinter die Ohren, aber heute gilt so was wohl leider als politisch unkorrekt (und im Falle eines stark pigmentierten Elfjährigen dann wohl auch als ausländerfeindlich-rassistisch). So was nennt man gesellschaftlichen Zerfall. Ob dein Namensgeber Stauffenberg – immerhin ein hochdekorierter und kriegsversehrter deutscher Offizier! – wort- und tatenlos zugeschaut hätte, wenn in seiner Gegenwart irgendein Elfjährige eine alte Dame so beschimpft hätte? Zweifelhaft! Höchst zweifelhaft!

  5. Und in Afrika gibt es gleich einen Fluß und einen Staat mit dem Namen Niger. (Ja, mit nur einem g! 😉
    Neger kommt vom lateinischen Wort niger, das schwarz bedeutet. Beleidigung? http://dela.dict.cc/?s=schwarz
    Und in Stuttgart-Mitte / Universität gibt es eine Rosenberg-Straße.
    Wenn das die ARD-Sprachregler wüßten …

  6. P.S.:
    „Fachjargon“-Benutzer haben da wohl keine Berührungsängste, siehe
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Neger

    Also zum Vorfall selbst:

    Wenn einer mit dem Fahrrad auf dem Fahrradweg vorbei will, sollen sie doch in Gottes Namen mal eben Platz machen! Das haben sie aber nicht gemacht. Dann hat die Frau geklingelt, was so vorgesehen ist. Darauf hat der Neger die Frau zuerst eindeutig beschimpft. Als die Frau ihren Unmut darüber äußerte, hat sie ihn einen Neger genannt. Das ist zwar nicht direkt diplomatisches Protokoll, aber auch KEINE Beleidigung. Sie hat sich dabei ja schließlich maßvoll gewehrt. Daß das Gericht die zuerst geäußerte Bezeichnung „Nutte“, die eindeutig eine Beschimpfung ist, geringer gewichtet, ist POLITISCHE JUSTIZ, umso mehr als das Gericht doch selbst ermittelt hat, die von dem Neger behauptete Gewaltanwendung durch die Frau sei eine Falschaussage vor Gericht.

    Mir ist da auch sowas passiert. Ich fuhr mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn ganz rechts. Da rast mir auf einmal wild ein Mercedesfahrer entgegen ziemlich weit links. Ich habe nur mal geguckt wer da am Steuer sitzt und ihm etwas nach gesehen. Nachdem er einige Meter weiter links abgebogen war, bremste der erwachsene Neger am Steuer auf einmal voll, öffnete die Fahrertür und rief mir noch hinterher: „Bitte waahhs??!!“.

    An einem anderen Tag saß ich an der Bücherei und aß ein Brötchen. Da kam ein erwachsener Neger und meinte, er müßte ausgerechnet da sein Kind urinieren lassen, obwohl die Bücherei geöffnet und ein paar Meter weiter eine eigene Toilette hatte. Ich habe ihm gesagt, das möge er nicht machen wo ich sitze. Er antwortete, er müßte das doch für sein Kind tun. Da mußte ich erst argumentieren, er solle das nicht da machen wo ich etwas esse, bis er endlich abzischte.

    An noch einem anderen Tag ging ich zu Fuß auf einem Bürgersteig, und zwei erwachsene Neger auch zu Fuß wollten mich vom Bürgersteig herunter drängen. Ich bin einfach mal stehen geblieben und habe die mal verwundert angeguckt. Dann sind sie an mir vorbei gegangen. Einen anderen Deutschen vor mir wollten sie auch schon abdrängen.

    Irgendwie scheinen die das gute Benehmen nicht erfunden zu haben.

  7. Die Zustände in diesem Land sind untragbar geworden. Für mich eine Schuld der Grünen, Linken, großen Teilen der SPD, Teilen der CDU und sehr vielen über 10.000-Euro-Einkommern, die vom normalen Überlebenskampf in diesem hochgeloben Land null Ahnung haben – oder die billigen ausländischen Arbeitskräfte gegen die unterbezahlten einheimischen ausspielen wollen.

  8. Und in Afrika gibt es gleich einen Fluß und einen Staat mit dem Namen Niger. (Ja, mit nur einem g! 😉

    Neger kommt vom lateinischen Wort niger, das schwarz bedeutet. Beleidigung? http://dela.dict.cc/?s=schwarz

    Und in Stuttgart-Mitte / Universität gibt es eine Rosenberg-Straße.

    Wenn das die ARD-Sprachregler wüßten …

    „Fachjargon“-Benutzer haben da wohl keine Berührungsängste, siehe

    http://www.duden.de/rechtschreibung/Neger

    Also zum Vorfall selbst:

    Wenn einer mit dem Fahrrad auf dem Fahrradweg vorbei will, sollen sie doch in Gottes Namen mal eben Platz machen! Das haben sie aber nicht gemacht. Dann hat die Frau geklingelt, was so vorgesehen ist. Darauf hat der Neger die Frau zuerst eindeutig beschimpft. Als die Frau ihren Unmut darüber äußerte, hat sie ihn einen Neger genannt. Das ist zwar nicht direkt diplomatisches Protokoll, aber auch KEINE Beleidigung. Sie hat sich dabei ja schließlich maßvoll gewehrt. Daß das Gericht die zuerst geäußerte Bezeichnung „Nutte“, die eindeutig eine Beschimpfung ist, geringer gewichtet, ist POLITISCHE JUSTIZ, umso mehr als das Gericht doch selbst ermittelt hat, die von dem Neger behauptete Gewaltanwendung durch die Frau sei eine Falschaussage vor Gericht.

    Mir ist da auch sowas passiert. Ich fuhr mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn ganz rechts. Da rast mir auf einmal wild ein Mercedesfahrer entgegen ziemlich weit links. Ich habe nur mal geguckt wer da am Steuer sitzt und ihm etwas nach gesehen. Nachdem er einige Meter weiter links abgebogen war, bremste der erwachsene Neger am Steuer auf einmal voll, öffnete die Fahrertür und rief mir noch hinterher: „Bitte waahhs??!!“.

    An einem anderen Tag saß ich an der Bücherei und aß ein Brötchen. Da kam ein erwachsener Neger und meinte, er müßte ausgerechnet da sein Kind urinieren lassen, obwohl die Bücherei geöffnet und ein paar Meter weiter eine eigene Toilette hatte. Ich habe ihm gesagt, das möge er nicht machen wo ich sitze. Er antwortete, er müßte das doch für sein Kind tun. Da mußte ich erst argumentieren, er solle das nicht da machen wo ich etwas esse, bis er endlich abzischte.

    An noch einem anderen Tag ging ich zu Fuß auf einem Bürgersteig, und zwei erwachsene Neger auch zu Fuß wollten mich vom Bürgersteig herunter drängen. Ich bin einfach mal stehen geblieben und habe die mal verwundert angeguckt. Dann sind sie an mir vorbei gegangen. Einen anderen Deutschen vor mir wollten sie auch schon abdrängen.

    Irgendwie scheinen die das gute Benehmen nicht erfunden zu haben.

  9. Ich habe diesen Freitag Kontakt zu ihrem Anwalt Stefan Lanwer aufgenommen und ihr die 100€ Strafe aus meiner Tasche bezahlt.

    Für 100€ hätte die verarmte Rentnerin sich 1.250x für Bierflaschenpfand bücken müssen.
    Also 1.250x für diese linksversiffte Justiz beugen!

    Dies konnte ich nicht zulassen und musste handeln. 🤛

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.