Verteilaktion in Ötisheim (Enzkreis)

Auch am Montag, den 18.07. trafen sich wieder mehrere Mitglieder des Kreisverbandes Enzkreis, um diesmal über 700 Flugblätter in der 4.900 Einwohner großen Gemeinde Ötisheim zu verteilen.

Ötisheim macht zunächst einen sehr beschaulichen und gemütlichen Eindruck. Hier könnte man beinahe meinen, die Welt sei noch in Ordnung. Doch auch dieser Eindruck verschwindet schnell auf den zweiten Blick. Seitdem Ende letzten Jahres ca. 100 Asylanten nach Ötisheim kamen, hat sich auch hier einiges geändert. Die Gemeinde hat extra eine leerstehende Maschinenfabrik für die Asylanten umbauen lassen, damit diese nicht in die Erlentalhalle einquartiert werden. Auch ein Sicherheitsdienst, welcher 24 Stunden rund um die Uhr vor Ort für Ordnung sorgen soll, wurde einzig für die Asylanten bereitgestellt. Jedoch scheinen viele dieser Asylanten hier nicht wirklich hergekommen zu sein, um friedlich zu leben. So kam es nicht lange nach dem Einzug der Asylanten in ihre Unterkunft zu mehreren Auseinandersetzungen und Schlägereien unter den dort lebenden Familien, bei denen es nicht nur um einfache Handgemenge ging, sondern sogar mit dem Mobiliar und Steinen um sich geworfen wurde. Nicht nur, daß hier extra die Polizei ausrücken mußte, auch vier Rettungswagen und zwei Notarztfahrzeuge mußten schon vor Ort Hilfe leisten. Auch die Einrichtung selbst wurde in Mittleidenschaft gezogen. Hier hatte die Sozialdezernentin des Enzkreises, Katja Kreeb, angekündigt, daß die entstandenen Kosten den Asylanten vom Taschengeld abgezogen werde, was aber wohl kaum etwas nützen sollte. Auch wurde beschlossen, daß der Sicherheitsdienst bei dieser Unterkunft verstärkt werden soll, was zwar noch höhere Kosten mit sich bringt, jedoch an der Situation kaum etwas ändern wird.

Um diese wohl offensichtlichen Mißstände der Asylpolitik öffentlichzumachen, wurden themenbezogene Flugblätter in den Wohngebieten Ötisheims und an die Bevölkerung auf den Straßen verteilt, um zu zeigen, daß man diese Umstände nicht stillschweigend hinnehmen muß, sondern auch etwas dagegen tun kann. Gerne wurden die Flugblätter von den Bürgern angenommen, welche mit Interesse unseren Argumenten zuhörten. Die Aktion verlief friedlich und mit vollem Erfolg, nach etwa zwei Stunden waren dann auch alle Flugblätter verteilt.

Quelle: DIE RECHTE – Landesverband Baden-Württemberg

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