Volkswirtschaft statt Finanzlobbyismus – Aufruf zur Demonstration am 01.07.2017 in Erfurt

Seit dem Mauerfall gilt der Osten der Republik als rückständig und hilfsbedürftig. Der „Aufschwung Ost“ fand meist nur in Ballungsgebieten und Großstädten statt, die ländliche Bevölkerung wurde hier nur spärlich einbezogen. Noch immer sind die Bundesländer der ehemaligen Ostzone Spielbälle von Lohndrückern und modernen Sklavenhändlern wie Zeitarbeitsfirmen und Großkonzernen, welche ihre Profitgier auf dem Rücken der als äußerst fleißig bekannten mitteldeutschen Arbeitnehmer ausleben und ins Unermeßliche steigern.

Gewerkschaften und deren hauptamtliche Funktionäre spielen Poker um ein paar Cent Lohnerhöhung, bevor sie mit dem Verhandlungspartner auf dem Golfplatz über ihre Vorstadtvillen sinnieren. Der kürzlich eingeführte Mindestlohn ist ein Schlag ins Gesicht für jeden deutschen Arbeitnehmer. So ist es dem Unternehmer freigestellt, bei Neueinstellung genau diesen anzuwenden und somit den Profit auf dem Rücken der Arbeiter und Angestellten zu erhöhen.

Die Abwanderung aus unseren ostdeutschen Bundesländern Richtung Westen nimmt auch aufgrund des anhaltenden Lohndumpings nicht merklich ab, eine Neuansiedlung von Wirtschaftsunternehmen und Zuwanderung gut ausgebildeter deutscher Fachkräfte aus den Westgebieten findet praktisch nicht statt. Allerdings ist auch der Bedarf nicht wirklich vorhanden. Das Märchen vom Fachkräftemangel ist längst als Solches enttarnt.

Wir, DIE RECHTE Thüringen fordern:

– Eindämmung des kapitalistischen Größenwahns von Wirtschaftsunternehmen.

– Gerechte Löhne für harte Arbeit, Mindestlohn signifikant erhöhen.

– Verbot von Lohnsklaverei durch Zeitarbeit.

– Begrenzung von Managergehältern und –abfindungen.

Unterstütze auch DU unsere Forderungen und setze mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen Kapitalismus und Ausbeutung!

Um unsere Forderungen auf die Straße zu tragen, haben wir für den 1. Juli 2017 eine Demonstration in Erfurt angemeldet!

Weitere Informationen unter: www.die-rechte-thueringen.de

Quelle: DIE RECHTE – Landesverband Thüringen

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