Volkswirtschaft statt Finanzlobbyismus – Unsere Demonstration am 1. Juli in Erfurt

Trotz aller Repressalien, die uns schon bei der Anreise nach Erfurt seitens der Ordnungshüter entgegengebracht wurden, versammelten wir uns planmäßig auf dem Bahnhofsvorplatz, um gegen die anhaltende Ausbeutung des deutschen Volkes durch multikapitalistische Großkonzerne und für eine Politik der gerechten Umverteilung von Gütern und Finanzen zu demonstrieren.

Bereits bei der Ankunft unseres Lautsprecherwagens auf dem Gelände des Bahnhofsvorplatzes wurden unsere Aktivisten von interessierten Bürgern angesprochen, die sich über uns und unsere Inhalte informieren wollten. Hier konnten wir schon die ersten Stapel unserer Flugblätter zu den verschiedenen Themengebieten unseres Parteiprogrammes verteilen.

Wie zu erwarten, wurde unser Versammlungsort eingezäunt, um die herbeigekarrten Fans unserer Partei aus den Reihen der Gewerkschaften, örtlichen Grundschulen und Schiedsrichterlehrgängen im Zaum zu halten.

Erneut erwies sich die Versammlungsbehörde als einfallslos und unkundig der Gesetzeslage, als sie den Teilnehmern unserer Veranstaltung den Zutritt nur nach einer verdachtsunabhängigen Kontrolle gestattete. Auch die Ablehnung von mehreren Ordnern aus fadenscheinigen Gründen konnte uns nicht davon abhalten, die Demonstration zu beginnen.

Nach Verlesung der Auflagen durch den Versammlungsleiter nahmen wir Aufstellung und begaben uns auf das erste Teilstück unserer Demonstrationsroute entlang der Bahnhofstraße. Auf der Kreuzung mit dem Juri-Gagarin-Ring hielten wir eine Zwischenkundgebung ab. Inmitten unseres Fahnenzuges sprachen Roy Schuster, unser Stützpunktleiter Ostthüringen und Uli Bayer aus Sachsen, sowie unser Mitgliederbeauftragter Pascal Bluhm zu den Teilnehmern und interessierten Bürgern, die anhielten, um gespannt die Redebeiträge zu verfolgen.

Im Anschluß führte unsere Demonstrationsroute entlang des Juri-Gagarin-Ringes durch die Lachsgasse zum Angerbrunnen, durch die Meister-Eckert-Straße über die Lange Brücke hin zum Domplatz, an dem wir unsere finale Kundgebung abhielten.

Auf der gesamten Strecke konnten Bürger, die die Straßen der Erfurter Innenstadt säumten, unserem Parteiprogramm lauschen, welches frisch vertont über den Lautsprecher abgespielt wurde. Nicht selten konnte man Erstaunen und Zustimmung einfangen und sogar Applaus wurde uns mehrfach gespendet.

Am Domplatz angekommen, mußten wir feststellen, daß die herangekarrten Nachwuchskommunisten wohl nicht die Standhaftesten sind. Müde vom schweren Kampf gegen das eigene Volk, waren ein paar dieser verirrten Gestalten in sich zusammengesackt und einfach an Ort und Stelle von ihren Mitstreitern sitzengelassen worden. Nichtsdestotrotz hielten wir unsere Schlußkundgebung ab. Es sprachen Enrico Biczysko, der Landesvorsitzende unserer Partei in Thüringen sowie Michel Fischer, der Organisationsleiter unseres Landesverbandes über unser Parteiprogramm und unsere Forderungen im Bereich Wirtschaft und Soziales.

Planmäßig wurde die Demonstration am Domplatz für beendet erklärt und unsere Abreise erfolgte wie gewohnt ohne jeden Zwischenfall.

Unser Fazit kann nur lauten: Eine sehr gelungene Demonstration! Die Teilnehmer verhielten sich vorbildlich und unser Anliegen, gegen ein korruptes und krankes System auf die Straße zu gehen, erhielt jede Menge Aufmerksamkeit seitens der Bürger und Gäste der Stadt Erfurt. Was man hier als Gegenprotest deklarierte, war weder spürbar noch hinderlich für uns.

Bereits am 7. Oktober möchten wir in Gera an diese tolle Demonstration anknüpfen und haben für diesen Tag einen Aufzug dort angemeldet. Geht mit uns auf die Straße und helft mit, unserer Heimat eine lebenswerte Zukunft zu erstreiten.












Quelle: DIE RECHTE – Landesverband Thüringen

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